Weiss schreibt an Minister Bilger: Kommt jetzt Bewegung in die Schramberger Talumfahrung?

Die Talumfahrung in Schramberg ist seit Jahrzehnten Thema. Jetzt gibt es erneut einen Vorstoß. (Archivbild)
Wegner- Maria-Lena Weiss drängt auf die Talumfahrung Schramberg und schrieb an Minister Bilger.
- Ziel ist weniger Verkehr in der Innenstadt und bessere Führung des Durchgangsverkehrs.
- Der Bund ordnete das Projekt dem Vordringlichen Bedarf zu – die Notwendigkeit ist anerkannt.
- Weiss fordert zügige Untersuchungen und vorbereitete Planungsschritte für konkrete Fortschritte.
- Bilger kennt das Projekt; Weiss lädt ihn für das erste Halbjahr 2027 erneut nach Schramberg ein.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die CDU-Bundestagsabgeordnete mitteilt, hat sie das Schramberger Verkehrsprojekt bei Minister Bilger erneut auf die Tagesordnung gebracht.
Die Talumfahrung beschäftigt Schramberg seit Jahrzehnten. Für die Stadt geht es dabei vor allem darum, die hohe Verkehrsbelastung in der Innenstadt dauerhaft zu reduzieren und den Durchgangsverkehr angesichts der besonderen topografischen Lage künftig besser zu führen. „Auch für die zahlreichen Unternehmen in Schramberg und der Umgebung ist eine leistungsfähige Verkehrsanbindung von großer Bedeutung“, so Weiss in ihrer Mitteilung..
Sie habe sich deshalb nun an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger gewandt. Ihr Ziel ist es, die weiteren Planungen für die Talumfahrung voranzubringen und sicherzustellen, dass das Projekt auch auf Bundesebene die notwendige Aufmerksamkeit erhält.
Bund hat Notwendigkeit anerkannt
Dabei könne sich Schramberg auf eine wichtige Grundlage stützen: Die Talumfahrung ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen dem „Vordringlichen Bedarf“ zugeordnet. Der Bund hat damit die verkehrliche Notwendigkeit des Projekts grundsätzlich anerkannt.
Für Weiss folgt daraus ein klarer Auftrag: die Realisierung des Projekts. „Die Talumfahrung steht nicht ohne Grund im Vordringlichen Bedarf des Bundes. Der verkehrliche Handlungsbedarf ist seit Langem anerkannt. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass aus diesem Planungsauftrag auch konkrete Fortschritte entstehen“, erklärt Weiss.
Schramberg braucht Lösung
„Wer die Situation vor Ort kennt, weiß, dass Schramberg für den Verkehr in der Innenstadt eine dauerhafte Lösung braucht. Gleichzeitig werden große Infrastrukturprojekte nicht günstiger, wenn wir sie immer weiter in die Zukunft verschieben. Deshalb müssen die notwendigen Untersuchungen vorangebracht und die nächsten Planungsschritte konsequent vorbereitet werden“, so Weiss.
Mit Bilger hat Weiss dabei einen Ansprechpartner im Bundesverkehrsministerium, der die Situation in Schramberg bereits aus eigener Anschauung kennt, wie in der Mitteilung erinnert wird. Vor fünf Jahren war er als damaliger Parlamentarischer Staatssekretär auf Einladung von Weiss in der Stadt und hatte sich gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort intensiv mit der Talumfahrung beschäftigt.
Steffen Bilger kennt die Situation
An diesen Besuch will Weiss nun anknüpfen und hat Bilger für das erste Halbjahr 2027 erneut nach Schramberg eingeladen. Die Bundestagsabgeordnete sagt: „Steffen Bilger kennt das Projekt und die besondere Situation der Stadt aus eigener Anschauung. Jetzt möchte ich mit ihm dort weitermachen, wo wir vor fünf Jahren bereits im Gespräch waren: bei der Frage, wie wir die nächsten konkreten Schritte für die Talumfahrung auf den Weg bringen können. Mein Ziel ist klar: Die Talumfahrung muss auf der Agenda des Bundes bleiben und planerisch weiter vorankommen.“