Versammlung der SPD Schramberg
: Unechte Teilortswahl weiter ein Thema

Eine aktive Fraktion im Gemeinderat, ein engagiertes Team an der Spitze des Ortsvereins, erfolgreiche Jusos und die SPD-Frauen im Aufbau: Eine positive Bilanz ihrer Arbeit hat die Schramberger SPD am Samstag im Gasthaus „Zum Stammhaus 1888“ in Schramberg gezogen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Vorstand der SPD Schramberg: Vorsitzender Mirko Witkowski (von links), Ali Zarabi, Renate Much, Philipp Mauch, Werner Klank, Ulrich Baumgart, Petra Röcker, Dirk Nyitrai, Lisa Klank, Guido Neudeck, Elke Ringl-Klank, Benedikt Sczuka, Ute Graf, Tanja Witkowski und Sebastian Haischt sowie vorne Jan Witkowski. Ibrahim Er hatte per Videoschalte aus der Türkei teilgenommen.

SPD

Als Vorsitzender Mirko Witkowski die Hauptversammlung der SPD Schramberg eröffnet, sind die Mitglieder stark vertreten. Vor ihm liegen mehrere Parteibücher, die er an die neuen Mitglieder überreicht. Dann berichtet er über die 15 Monate seit der vergangenen Hauptversammlung.

Es gab zahlreiche Veranstaltungen, wie etwa die Besuche bei der Polizei, den Stadtwerken zum Thema „Kommunale Wärmeplanung“, dem Gut Berneck, der Lebenshilfe oder dem katholischen Kindergarten in Waldmössingen .

Auch inhaltliche Impulse hat die Schramberger SPD gesetzt, die ihren Weg bis in die Arbeit der Landtagsfraktion gefunden haben, so die Forderung nach einer Abwahlmöglichkeit für Bürgermeister.

Zum Ergebnis der Kommunalwahl sagte Mirko Witkowski, man sei „mit einem blauen Auge davongekommen“.

Ein-Euro-Ticket erfolgreich

Tanja Witkowski blickte auf die Arbeit der Fraktion. Sie erinnerte an Erfolge, wie das auf Antrag der Fraktion eingeführte Ein-Euro-Ticket und den Cube zum Laden von E-Bikes in der Innenstadt, das klare Nein der SPD-Vertreter im Gemeinderat zur Erhöhung der Kindergartengebühren..

Viele wichtige Themen

Als weitere wichtige Themen nannte sie unter anderem den Schulcampus, die Villa Junghans, die Sport- und Festhalle Tennenbronn, den Feuerwehrbedarfsplan und die kommunale Wärmeplanung. Sie bedauerte, dass die Mehrheit des Gemeinderats die von ihrer Fraktion geforderte Bürgerbeteiligung zur Überplanung des vorderen Rathausplatzes abgelehnt hat.

Bahnanschluss Hornberg

Den von Ansgar Fehrenbacher zur Arbeit im Lauterbacher Gemeinderat verfassten Bericht verlas die stellvertretende Vorsitzende Renate Much. So erinnerte Fehrenbacher daran, dass sich die Gemeinde Lauterbach für einen Radweg zwischen Lauterbach und Schramberg einsetzt und auch gerne beim Ein-Euro-Ticket dabei gewesen wäre. Auch sieht er in der besseren ÖPNV-Anbindung des Bahnhofs Hornberg an Lauterbach und Schramberg ein gemeinsames Interesse.

Über 13 Wanderungen informierte Werner Klank für die „Rentnerwanderer“.

Engagierte Jusos

Sehr engagiert präsentieren sich die Jusos, über deren Arbeit Ali Zarabi informierte, so über die Tafelladen-Aktion und die Veranstaltung Pizza & Politik. Über die erfolgreiche Aufbauarbeit bei den SPD-Frauen berichtete Lisa Klank.

Über einen 2023 weiter gestiegenen Kassenbestand, mit dem der Kommunalwahlkampf finanziert wurde, informierte Kassierer Philipp Mauch.

In der Aussprache wurde unter anderem das Thema Abschaffung der unechten Teilortswahl angesprochen, worin sich die SPD-Mitglieder einig sind. Man verspricht sich davon, dass weniger Stimmzettel ungültig sind. Mirko Witkowski machte deutlich, dass dieses Thema nur gemeinsam mit allen politischen Gruppierungen in Schramberg angegangen werden kann: „Allein schon deshalb, weil es hier in das Wahlrecht eingegriffen wird.“

Zinell würdigt Arbeit

Herbert O. Zinell würdigte die engagierte Arbeit des SPD-Vorstands, wobei er das Engagement von Mirko und Tanja Witkowski besonders hervorhob. Dem schloss sich auch Werner Klank an, der unterstrich, wie gut der Ortsverein durch dieses Engagement aufgestellt sei.

Martin Himmelheber bedankte sich für „Buntspecht“ für gute Zusammenarbeit in der gemeinsamen Fraktion.

Jüngstes Vorstandsmitglied

Durchweg starke Ergebnisse erreichten die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder und die zu wählenden Delegierte. Bei den Beisitzern schrieb der 14-jährige Jan Witkowski Geschichte. Er wurde auf Vorschlag der Jusos als seit Gründung des SPD-Ortsvereins vor 136 Jahren jüngstes Vorstandsmitglied gewählt.

Die Wahlen

Stellvertretende Vorsitzende
bleiben weitere zwei Jahre Renate Much und Ali Zarabi. Pressereferentin ist weiterhin Petra Röcker. Beisitzer sind:
Giuseppe Agosta, Ulrich Baumgart (neu), Ibrahim Er, Sebastian Haischt, Lisa Klank (neu), Werner Klank, Martin Klaussner, Nildo Matocchia (neu), Guido Neudeck, Dirk Nyitrai, Gertrud Nöhre, Benedikt Sczuka und Jan Witkowski (neu). Die anderen Vorstandsmitglieder wurden im vergangenen Jahr auf zwei Jahre gewählt und sind somit noch ein Jahr im Amt. Als Beisitzer ausgeschieden ist Michael Porzelt, der nun gemeinsam mit Elke Ringl-Klank die Kasse prüft. Porzelt löste Monika Rudolf ab.

Vertreter auf dem SPD-Kreisparteitag
sind künftig Mirko Witkowski, Ali Zarabi, Tanja Witkowski, Benedikt Sczuka und Lisa Klank. Ersatzdelegierte sind: Sebastian Haischt, Philipp Mauch und Dirk Nyitrai.

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