Umsetzung des Lärmaktionsplans: Schramberg baut Klappschilder ab

Der Großteil der Schilder in Schramberg ist montiert.
Rainer Langenbacher- Schramberg setzt Lärmaktionsplan um – zwei Tempo-30-Zonen gelten nun rund um die Uhr.
- Auf B 462 sowie nach Tennenbronn, Lauterbach und Hardt gilt Tempo 30 von 22 bis 6 Uhr.
- In Schillerstraße und Berneckstraße entfällt die Schulzeit-Regel, Klappschilder werden abgebaut.
- Tempo 30 gilt bei Berneckschule/Eisen Storz und Gymnasium jetzt dauerhaft ohne Zeitzusatz.
- Montage läuft noch: In Sulgen fertig, Vorarbeiten in Waldmössingen und Heiligenbronn abgeschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehr als 80 Schilder werden in diesen Tagen von der Straßenmeisterei des Landkreises und dem städtischen Bauhof montiert. Grund ist die neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zwischen 22 und 6 Uhr. Diese gilt bekanntlich auf der B 462 sowie auf den Strecken nach Tennenbronn, Lauterbach und Hardt.
Klappschilder kommen weg
Mit der Umsetzung des Lärmaktionsplans gibt es aber auch in der Schillerstraße (von der Einmündung Parktorweg bis zur Einmündung Sonnenberg) und der Berneckstraße Änderungen. Im Bereich der Berneckschule/Eisen Storz und am Gymnasium galt Tempo 30 bisher nur während der Schulzeiten (Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr). Dafür wurden eigens Klappschilder angebracht. Diese werden nun abgebaut. Tempo 30 gilt ab sofort rund um die Uhr, ohne Zeitzusatz. Dies bestätigte Hannes Herrmann, Pressesprecher der Stadt Schramberg.
Restliche Arbeiten
Noch sind nicht alle Schilder montiert. Seitens des Landkreises, der die Tempo-30-Schilder anbringt, seien die Arbeiten in der Talstadt am vergangenen Montag fertig geworden. Die Zusatzschilder mit der Uhrzeit bringt der städtische Bauhof an. Auch dort laufen noch die Arbeiten, lediglich in Sulgen seien alle Schilder montiert, so Herrmann.
„Für jedes einzelne Schild muss die Stelle ausgehoben werden, die Bodenhülse einbetoniert und das Schild später angebracht werden. Sowohl in Waldmössingen als auch in Heiligenbronn sind inzwischen alle Vorarbeiten abgeschlossen, alle Bodenhülsen sind betoniert, nun werden in den nächsten Tagen die Schilder angeschraubt. Noch nicht ganz so weit sind wir in Tennenbronn, hier müssen die Kollegen von der Straßenmeisterei zunächst die Bodenhülsen setzen“, teilt Andi Schmider, Pressesprecherin des Landratsamtes mit. „Wir werden die restlichen Arbeiten sukzessive erledigen, wie es der Arbeitsanfall während der Urlaubszeit zulässt.“