Schweizer Electronic AG in Schramberg
: Auftragsbestand steigt auf Rekordwert

Nach einer Phase schwacher Ertragszahlen meldet die Schweizer Electronic AG in Sulgen eine deutliche Verbesserung: Im dritten Quartal 2026 schaffte der Leiterplattenhersteller den Sprung zurück in die Gewinnzone.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Die Schweizer Electronic AG wächst nicht nur im Automotive-Geschäft.

Unternehmen
  • Schweizer Electronic kehrt im dritten Quartal 2026 in die Gewinnzone zurück.
  • Auftragseingang steigt um 41,2 Prozent auf 228,6 Mio. Euro – Book-to-Bill liegt bei 1,6.
  • Auftragsbestand erreicht 282,6 Mio. Euro zum 30. September, ein neuer Höchststand.
  • Konzernumsatz wächst in den ersten drei Quartalen um 9,7 Prozent auf 139,9 Mio. Euro.
  • Geschäft außerhalb Automotive legt über 50 Prozent auf 31,3 Mio. Euro zu, EBITDA verbessert sich.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Schweizer Electronic AG setzt ihren Wachstumskurs fort und hat im dritten Quartal 2026 den operativen Turnaround geschafft. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Nach einem deutlichen Umsatzplus in den ersten neun Monaten gelang es dem Leiterplattenhersteller aus Schramberg, sowohl das operative Ergebnis als auch den Periodengewinn wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Rückenwind kommt vor allem aus einer anhaltend hohen Nachfrage und dem wachsenden Geschäft außerhalb der Automobilindustrie.

Der Auftragseingang der Schweizer-Gruppe legte in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 41,2 Prozent auf 228,6 Millionen Euro zu. Das Book-to-Bill-Verhältnis erreichte 1,6. Auch der Auftragsbestand entwickelte sich kräftig und markierte zum 30. September mit 282,6 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Gegenüber dem Jahresende 2025 entspricht dies einem Anstieg um 45,6 Prozent. Das Unternehmen sieht darin eine solide Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung.

Umsatzwachstum

In den ersten drei Quartalen 2026 erhöhte Schweizer den Konzernumsatz um 9,7 Prozent auf 139,9 Millionen Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft laut Mitteilung jenseits des Automobilsektors. In den Bereichen Industrie, Medizintechnik sowie Luftfahrt und Verteidigung stiegen die Erlöse um mehr als 50 Prozent auf insgesamt 31,3 Millionen Euro. Damit gewinnen diese Geschäftsfelder zunehmend an Gewicht für die Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Gewinnzone

Neben dem Umsatz verbesserte sich auch die Ertragslage deutlich. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich in den ersten neun Monaten auf 3,5 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Schweizer noch ein negatives bereinigtes EBITDA von 0,5 Millionen Euro ausgewiesen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 2,5 Prozent. In den Zahlen sind Restrukturierungsaufwendungen von 0,4 Millionen Euro berücksichtigt, um die das Ergebnis bereinigt wurde.

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Besonders deutlich zeigte sich die Erholung im dritten Quartal: Das EBITDA erreichte 2,9 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 1,6 Millionen Euro. Auch das Periodenergebnis fiel mit 0,8 Millionen Euro wieder positiv aus. Damit gelang dem Unternehmen im Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone.

Jahresprognose

Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung hat Schweizer seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 konkretisiert. Der Konzern rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 175 und 185 Millionen Euro. Für das bereinigte EBITDA erwartet das Unternehmen einen Wert zwischen vier und sechs Millionen Euro.

Zu den erwarteten positiven Einflussfaktoren zählen insbesondere der Produktmix und eine verbesserte Produktprofitabilität. Allerdings bleibt die Lage bei den Zuliefermaterialien angespannt. Vor allem deren Verfügbarkeit und Preisentwicklung bezeichnet das Unternehmen weiterhin als fragil.

Mit dem Rekordauftragsbestand, dem kräftigen Wachstum und der Rückkehr zu positiven Quartalsergebnissen sieht sich Schweizer auf einem verbesserten Kurs. Ob sich die positive Entwicklung im Schlussquartal fortsetzt, wird auch davon abhängen, wie stabil sich die Lieferketten und die Materialkosten entwickeln.