Schulung von Brandbekämpfernachwuchs: Jugendliche Feuerwehrleute bewähren sich bei großer Übung in Schramberg

Für die jungen Feuerwehrleute wird das kommende Wochenende zum Dauereinsatz: Bei realitätsnahen Szenarien trainieren sie Teamarbeit, Technik und das richtige Handeln im Ernstfall.
Feuerwehr- Jugendfeuerwehr Schramberg übt 24 Stunden: Basis ist das Feuerwehrhaus auf dem Sulgen.
- Von Freitag bis Samstag, 18. September, bis 19. September, gibt es Einsätze im Stadtgebiet.
- Blaulicht ist sichtbar, Martinshorn tagsüber möglich – nachts nur Blaulicht ohne Sirene.
- Im Fokus stehen Teamarbeit, Technik und Handeln im Ernstfall mit realistischen Szenarien.
- Rund 30 Jugendliche üben alle 14 Tage mittwochs; Infos und Schnupperprobe auf der Website.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Als Basislager dient das Feuerwehrhaus auf dem Sulgen. Dort sind die Jugendlichen während der gesamten Übung untergebracht. Von dort aus geht es zu unterschiedlichen Einsatzszenarien im Stadtgebiet – möglichst realitätsnah und mit vielen praktischen Aufgaben.
Für die Bevölkerung in Schramberg und den Stadtteilen bedeutet das: Am Freitag und Samstag kann es immer wieder Blaulicht und Martinshorn zu sehen und zu hören geben. Die Einsatzfahrten sind Bestandteil der Übung und dienen dazu, die Jugendlichen auf spätere Aufgaben in der Feuerwehr vorzubereiten.
Auch in der Nacht wird geübt. Um die Nachtruhe der Bevölkerung möglichst wenig zu beeinträchtigen, fahren die Jugendlichen bei den nächtlichen Übungseinsätzen ausschließlich mit Blaulicht und ohne Martinshorn.
Im Mittelpunkt der 24-Stunden-Übung steht laut Mitteilung neben dem praktischen Feuerwehrhandwerk vor allem die Zusammenarbeit. Die Jugendlichen müssen gemeinsam Aufgaben bewältigen, Entscheidungen treffen und das Erlernte unter möglichst realistischen Bedingungen anwenden. Dabei sammeln sie wichtige Erfahrungen und bekommen einen Eindruck davon, was es bedeutet, als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau im Einsatz Verantwortung zu übernehmen.
Für die Nachwuchskräfte ist die 24-Stunden-Übung deshalb weit mehr als eine Aneinanderreihung von Einsatzszenarien. Sie verbindet Feuerwehrtechnik, Teamarbeit und Gemeinschaft – und soll gleichzeitig vor allem eines: Spaß machen und auf den späteren Feuerwehrdienst vorbereiten.
Rund 30 Jugendliche engagieren sich
Die Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schramberg wurde 1984 gegründet und zählt derzeit rund 30 Mitglieder. Jugendliche aus den Feuerwehrabteilungen Schramberg, Sulgen, Heiligenbronn, Waldmössingen und Tennenbronn sind dabei.
Mitmachen können Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 17 Jahren. Wer die Feuerwehr kennenlernen möchte, ist zu einer Schnupperprobe willkommen. Mit 17 Jahren beginnt der Übergang in die aktive Feuerwehr und damit auch die Grundausbildung.
Seit 2016 ist Stadtjugendwart Alexander Maurer gemeinsam mit den Betreuern aus den verschiedenen Abteilungen dafür verantwortlich, den Jugendlichen abwechslungsreiche Übungen und Aktivitäten zu bieten. Neben Brandschutzerziehung und Feuerwehrtechnik gehören auch gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Grillfeste, Ausflüge, Zeltlager und Wettbewerbe zum Programm.
Die regulären Übungsabende finden alle 14 Tage mittwochs von 17.30 bis etwa 19.30 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils das örtliche Feuerwehrgerätehaus. Bei gemeinsamen Übungen geht es anschließend an den jeweiligen Übungsort.
Wer am kommenden Wochenende im Stadtgebiet unterwegs ist und Einsatzfahrzeuge der Jugendfeuerwehr sieht oder hört, muss sich daher nicht wundern: Die Nachwuchskräfte sind im Übungseinsatz – und proben schon heute für die Aufgaben von morgen. Wer sich für die Jugendfeuerwehr interessiert, findet hier weitere Informationen: www.feuerwehr-schramberg.de
