Schrambergs Stadtgeschichte: Drei Veranstaltungen zum Finale

Das Leitbild der Ausstellung „Zu Hause in Schramberg – Bürgervereinigungen im Wandel der Zeit“ ist im Stadtmuseum auch als Puzzle erhältlich.
Grafik: Gunnar Link/Stadtmuseum Schramberg- Finale im Stadtmuseum: Drei Veranstaltungen beenden „Zu Hause in Schramberg“
- Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr: Vortrag zu Geschichte des Göttelbachtals, Eintritt frei
- Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr: Podium zu Zukunft der Bürgervereinigungen, Diskussion offen
- David Kuhners Publikation „Ad fontes“ erscheint zum Ausstellungsende, Preis zehn Euro
- Bildteppich-Motiv als Puzzle bestellbar – Abholung nach der Ausstellung, 29,90 Euro
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem Dreiklang endet am Wochenende im Stadtmuseum die Hauptausstellung „Zu Hause in Schramberg – Bürgervereinigungen im Wandel der Zeit“, die seit ihrer Eröffnung zum „Internationalen Museumstag“ am 17. Mai mit einem vielfältigen Begleitprogramm aus Vorträgen und Wanderungen reges Interesse gefunden hat.
Als letzte Bürgervereinigung ist am Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, die Bürgervereinigung Göttelbach im Stadtmuseum zu Gast. In einem Vortrag wird der junge Historiker David Kuhner über das Thema „Das Göttelbachtal – ein Rückblick auf seine Geschichte“ sprechen und damit die Reihe der Stadtteilporträts fortsetzen.
Vortrag
Der Referent hat nach seinem Abitur am Gymnasium Schramberg und einem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur im Stadtarchiv und Stadtmuseum Geschichte und Katholische Theologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen studiert und ist bereits mit mehreren Veröffentlichungen und Vorträgen zur Geschichte seiner Heimatstadt hervorgetreten. In seinem Vortrag wird er mit zahlreichen historischen Bildern über dessen Geschichte des Göttelbachtals von der urkundlichen Ersterwähnung im Jahr 1304 und die ersten Bauernhöfe bis zur Entstehung eines Stadtteils mit Fabriken und Wohnhäusern im Zeitalter der Industrialisierung berichten. Die Bürgervereinigung Göttelbach lädt nach dem Vortrag zu einem Empfang im Schloss-Café ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Podiumsgespräch
Zum Abschluss der Ausstellung lädt das Stadtmuseum am Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, zu einem Podiumsgespräch zum Thema „Zu Hause in Schramberg – Bürgervereinigungen auf dem Weg in die Zukunft“ ein. Im Rückblick auf die Erfolgsgeschichte der Bürgervereinigungen im 20. Jahrhundert soll es um die Frage gehen, wie auch im 21. Jahrhundert vor dem Hintergrund vieler kultureller und sozialer Veränderungen eine gute Nachbarschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft gepflegt werden kann – in Schramberg aufgrund eines hohen Anteils von Zugewanderten aus aller Welt eindeutig die zentrale Aufgabe der Zukunft.
Mit jeder Bürgervereinigung, die sich auflöst, geht ein bedeutendes Kapitel örtlicher Tradition verloren – wie zuletzt mit der Staigvereinigung. Was kann getan werden, um einer solchen Entwicklung entgegenzuwirken? Wie können Bürgervereinigungen modernisiert werden und welche Ideen haben sich dabei bereits bewährt? Diese Fragen wird Archiv- und Museumsleiter Carsten Kohlmann an die Vorsitzenden der Bürgervereinigungen stellen. Die Besucher sind zur Beteiligung an der Diskussion ausdrücklich eingeladen. Auch zu dieser Veranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist ebenfalls frei.
Publikation
Unter dem Titel „Ad fontes. Brunnengesellschaften als Ursprünge der Bürgervereinigungen?“ erscheint zum Ende der Ausstellung außerdem eine Publikation von David Kuhner in der Schriftenreihe des Stadtarchivs und Stadtmuseums. Der Autor hat für die Ausstellung den Raum über die Brunnengesellschaften kuratiert und legt die Ergebnisse nun auch in einer Publikation vor. Die Publikation ist ab Sonntag zum Preis von zehn Euro im Stadtmuseum erhältlich.
In Erinnerung bleiben wird die Hauptausstellung laut Mitteilung auch durch den in ihrem Mittelpunkt stehenden Bildteppich, auf dem alle ehemaligen und derzeitigen Bürgervereinigungen mit den Wahrzeichen ihrer Stadtteile abgebildet sind. Das Motiv kann man auch für zu Hause erwerben – und zwar als Puzzle, das sich auch für ehemalige Schramberger als Geschenk anbietet. Es kann zum Preis von 29,90 Euro beim Stadtmuseum bestellt und nach der Ausstellung abgeholt werden. Bestellungen von Publikation und Puzzle: Telefon: 07422/29268, E-Mail: museum@schramberg.de