Eingetretene Zahlungsunfähigkeit
: hGears Schramberg GmbH beantragt ein Insolvenzverfahren

Die hGears Schramberg GmbH befindet sich in wirtschaftlich schwierigem Fahrwasser. Wie schwierig die Lage ist, zeigt ein nun gestellter Antrag beim Amtsgericht Rottweil.
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red/pm
Schramberg-Sulgen
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Das Unternehmen hGears Schramberg GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren.

Das Unternehmen hGears Schramberg GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren. Andere hGears-Tochterunternehmen sind davon nicht betroffen.

Unternehmen
  • hGears Schramberg GmbH beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Rottweil.
  • Ziel ist die Restrukturierung des Standorts Schramberg und eine zukunftsfähige Aufstellung.
  • Der Betrieb soll weiterlaufen – die Geschäftsführung bleibt und steuert den Prozess.
  • Gründe sind Zahlungsunfähigkeit, zu geringe Produktionsvolumina und hohe Kostenbasis.
  • Andere Standorte in Padua und Suzhou sind nicht betroffen; mögliche Folgen für die AG.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Geschäftsführung der hGears Schramberg GmbH, eine Tochtergesellschaft der hGears AG, hat beim zuständigen Amtsgericht Rottweil einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung nach Paragraf 270 der Insolvenzordnung gestellt. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Ziel sei es, die erforderliche Restrukturierung des Standorts Schramberg in einem geordneten rechtlichen Rahmen voranzutreiben und die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Aufstellung zu schaffen. Geplant sei, dass der Geschäftsbetrieb der hGears Schramberg GmbH nach Einreichung des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens fortgeführt werde. Die Geschäftsführung soll demzufolge im Rahmen der Eigenverwaltung im Amt bleiben und den Restrukturierungsprozess steuern.

Hintergrund der Antragstellung ist die eingetretene Zahlungsunfähigkeit infolge dauerhaft zu geringer Produktionsvolumina und einer für das aktuelle Geschäftsvolumen zu hohen Kostenbasis. Trotz bereits umfangreicher Struktur-, Effizienz- und Kostensenkungsmaßnahmen ist es laut dem Unternehmen nicht gelungen, den Standort unter den veränderten Marktbedingungen aus eigener Kraft wirtschaftlich tragfähig aufzustellen. Insbesondere die anhaltend schwache Entwicklung des für den Standort Schramberg besonders wichtigen Geschäftsbereichs E-Bike habe zu einer erheblichen Unterauslastung der bestehenden Produktionsstrukturen geführt.

Produktionsstandorte in Padua und Suzhou nicht betroffen

Das Insolvenzverfahren ist laut Mitteilung auf die hGears Schramberg GmbH begrenzt, auf die im ersten Halbjahr 2026 rund 26 Prozent des Konzernumsatzes entfielen. Die hGears AG sowie die weiteren operativen Tochtergesellschaften mit Produktionsstandorten in Padua (Italien) und Suzhou (China) seien davon derzeit nicht betroffen und würden ihren Geschäftsbetrieb unverändert fortsetzen.

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Außerdem heißt es in der Mitteilung: „Zwischen der hGears Schramberg GmbH und der hGears AG besteht ein Beherrschungsvertrag. Im Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren können sich daraus grundsätzlich finanzielle Auswirkungen für die hGears AG ergeben, deren Art und Umfang vom weiteren Verlauf des Verfahrens abhängen.“

Daneben betont das Unternehmen hGears Schramberg GmbH, dass die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung keine andere Wahl als ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung lasse. Für das Verfahren gilt laut Sven Arend, CEO der hGears AG Folgendes: „Das Verfahren eröffnet die Möglichkeit, die notwendigen strukturellen Veränderungen vorzunehmen und eine tragfähige Perspektive für den Standort zu entwickeln.“ Weiter teilt Arend mit: „Zugleich wollen wir die operative Kontinuität für unsere Kunden und Geschäftspartner bestmöglich sicherstellen und die Voraussetzungen für eine langfristig wettbewerbsfähige Aufstellung schaffen.“

Die hGears AG werde über wesentliche Entwicklungen im weiteren Verlauf des Verfahrens informieren.