150 Jahre Musikverein Schenkenzell: So wurde beim großen Jubiläumsfest gefeiert

Der Musikverein Leipferdingen mischte sich unters Publikum.
HerzogAm „Jubiläumstag der Blasmusik“ nutzten viele Besucher frühzeitig die Gelegenheit, zu Fuß oder mit dem Rad auf das Festgelände Heilig-Garten zu kommen und neben reichlich Kulinarik musikalische Unterhaltung und Geselligkeit zu genießen. Ab 11 Uhr gaben sich ein halbes Dutzend Musikvereine aus der näheren und weiteren Umgebung das Kommando auf der Bühne beinahe im Stundentakt weiter.
Während der Musik- und Trachtenverein Neuhausen (Königsfeld) zum Frühschoppen aufspielte, übernahm zum Mittagstisch der Musikverein „Polyhymnia“ Leipferdingen und bot zur Verdauung einen musikalischen „Tequila“ der The Champs an.
Während die Geisinger Stadtteilmusikanten einige Kilometer anreisen mussten, hatten es die nachfolgend auftretenden Musikvereine Rötenbach, Kinzigtal und Schiltach praktisch nur einen Katzensprung weit. Zum Ausklang am Sonntag gastierte die „Harmonie“ Schapbach.

Der Musikverein Rötenbach hatte es nach Schenkenzell nicht weit.
Foto: HerzogAuch für den Nachwuchs war einiges geboten. Im Pavillon neben dem Festzelt konnten sich die Kinder ihre Gesichter schminken oder ein kunstvolles Tattoo aufkleben lassen.

Die Kinder konnten sich Tattoos aufkleben lassen.
Foto: HerzogZudem standen mehrere Instrumente bereit, die sie in Augenschein nehmen und auf Klänge ausprobieren durften. Weitere Verweilmöglichkeiten bot der angrenzende Spielplatz, der rege genutzt wurde.

Auch kleine Musiker bringen beim S-Horn Töne raus.
Foto: HerzogNach viel böhmisch-mährischer Volksmusik am Samstag und traditioneller Blasmusik am Sonntag kamen die Festbesucher am Montag beim Handwerkernachmittag auch noch in den Genuss der Oberkrainer-Musik, dem sich die Partyband „Schwarzwald-Quintett“ aus Simonswald verschrieben hat. Da steppte noch einmal der Bär im Festzelt. Zuvor unterhielten die Jugendkapelle Schiltach-Schenkenzell und der Musikverein Betzweiler.

Der Musik- und Trachtenverein Neuhausen löschte nach seinem Auftritt den Durst am Bierstand.
Foto: HerzogAuch über die vier Festtage blieb der Jubelverein seinem selbst auferlegten Slogan, „intakt und im Takt“ zu sein, treu. Hierfür hatte er reichlich Unterstützung von allen örtlichen und benachbarten Vereinen erhalten.

Auch Kinderschminken war angesagt.
Foto: HerzogWie Geschäftsführer Stefan Heinzelmann gegenüber der Redaktion verriet, waren über die vier Tage circa 120 Personen – Mitglieder und andere Helfer – im Einsatz, die auf rund 1600 geleistete Stunden ohne Auf- und Abbau kommen. Als kleines Dankeschön und zur Erholung wartet auf die Mitglieder am 6. September eine Fahrt ins Blaue.