Bürgermeisterwahl Tunau
: Starkes Ergebnis für Pfeffer und die Wahlbeteiligung

Mit 96,1 Prozent der Stimmen wurde Dirk Pfeffer als Bürgermeister von Tunau wiedergewählt. Beeindruckend war auch die Wahlbeteiligung von 84,4 Prozent.
Von
Verena Wehrle
Oberndorf
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Dirk Pfeffer bleibt Bürgermeister von Tunau.

MT-Archiv/Verena Wehrle

Fast alle Tunauer Wähler machten am Sonntag ihr Kreuzchen beim einzigen Kandidaten Dirk Pfeffer. Er bleibt also Bürgermeister der Gemeinde mit 200 Einwohnern, die Teil des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV) Schönau ist. 96,1 Prozent der Stimmen fielen auf den Amtsinhaber. Die 154 Wahlberechtigten schafften es auf eine Wahlbeteiligung von 84,4 Prozent. Vor allem über diese Zahl freute sich der Wiedergewählte.

Lang war die Schlange der Gratulanten am vergangenen Wahlsonntag. Bürgermeisterkollegen aus dem Wiesental, Bürger und Gemeinderäte schüttelten dem wiedergewählten Bürgermeister die Hand und wünschten ihm alles Gute für seine nächste Amtszeit. Die Freiwillige Feuerwehr Tunau stellte ihm einen 19 Meter hohen Bürgermeisterbaum.

Wahlbeteiligung sehr hoch

Herausragend war die Wahlbeteiligung – bei nur einem einzigen Kandidaten. Zum Vergleich: Bei der Wahl 2017 lag die Wahlbeteiligung mit 86 Prozent sogar noch ein wenig höher und das bei einer wilden Wahl, also ohne Kandidaten. Pfeffer wurde damals mit 68 Prozent gewählt und das, ohne auf dem Wahlzettel zu stehen. Er hatte bereits von 2004 bis 2012 Bürgermeister der Gemeinde. Hauptberuflich ist Pfeffer Hauptamtsleiter des GVV Schönau.

Kontinuität und Stabilität bleiben im Rathaus Tunau bestehen.

Foto: MT-Archiv/Alexandra Günzschel

Bereits im Juni diesen Jahres machte er seine erneute Kandidatur bekannt. Gerade auch angesichts der finanziell angespannten Lage der Gemeinde habe er es als seine Pflicht angesehen, Kontinuität und Stabilität zu gewährleisten und eine mögliche Nachfolgerin oder einen Nachfolger nicht unmittelbar mit dieser schwierigen Ausgangslage zu belasten, hatte er im Juni gesagt. Ein wesentlicher Beweggrund für seine erneute Kandidatur sei zudem die „sehr gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit den Gemeinderäten. „Dieses Miteinander ist in einer kleinen Gemeinde wie der unseren von unschätzbarem Wert.“ Pfeffer zeigt sich überzeugt, dass „wir auch in Zukunft gemeinsam verantwortungsvolle und tragfähige Entscheidungen treffen werden“.

Große Herausforderungen

Die Gemeinde Tunau stand im Juli mehrmals in den Schlagzeilen, weil die Kommunalaufsicht angeregt hatte, dass sich die Gemeinde der Stadt Schönau anschließen solle. Doch Pfeffer machte im Gespräch mit unserer Zeitung klar, dass eine freiwillige Eingliederung aus Sicht des Gemeinderats aktuell keine Option sei.

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