Trauer um Susanne Fink aus Schopfheim
: Das Engagement für Uganda als Lebenswerk

Susanne Fink, Gründungsmitglied des Vereins Rainbow House of Hope, ist  im Alter von 59 Jahren verstorben. Mit ihrem Engagement hat sie einen wertvollen Beitrag für das Schopfheimer Gemeinwesen und den Verein geleistet.
Von
Anja Bertsch
Schopfheim
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Susanne Fink ist verstorben.

Susanne Fink ist verstorben.

privat
  • Susanne Fink, 59, Mitgründerin von Rainbow House of Hope, ist verstorben.
  • Sie lebte in Schopfheim und arbeitete als Blockflötenlehrerin in Rheinfelden.
  • Engagement in Musikensembles, als Biosphären-Guide, bei Solawi Möhrenblick und Diakonie.
  • 2006 gründete sie mit Freunden den Verein RHU – deutsches Sprachrohr für Uganda.
  • Trauerfeier in Esslingen, Gedenkfeier am 18. Oktober im evangelischen Gemeindehaus Schopfheim.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Geboren in Esslingen, führte ihre Tätigkeit als Blockflötenlehrerin an der Musikschule in Rheinfelden Susanne Fink nach Schopfheim, wo sie sich schnell heimisch fühlte und ihr Engagement in unterschiedlichsten Bereichen einbrachte: in verschiedenen Musikensembles, als Biosphären-Guide, beim Aufbau der Solidarischen Landwirtschaft/Solawi Möhrenblick oder in der Diakonie, wo sie eine Trommelgruppe für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen aufbaute.

Einsatz für Benachteiligte in Uganda

Besonders eindrucksvoll war ihr Wirken für Menschen in Uganda, hält der von ihr gegründete Verein Rainbow House of Hope (RHU) in einem Nachruf fest: Aus einer Reise nach Uganda entwickelten sich enge Kontakte zu Akteuren vor Ort, die benachteiligte Kinder, Jugendliche und  Frauen in Uganda auf ihrem Weg in ein selbstbestimmteres Leben unterstützen.

2006 gründete Susanne Fink gemeinsam mit Freunden den Verein Rainbow House of Hope, der sich als deutsches Sprachrohr der Belange der gleichnamigen Organisation in Uganda versteht und 2026 sein 20-jähriges Bestehen feiert.

„Mit dem ugandischen Gründer Michael Mwase verband sie nicht nur eine enge menschliche Freundschaft, sondern auch tiefe Empathie für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, hält der Verein in seinem Nachruf fest. Als prägende Kraft des Projekts in Uganda kämpfte sie jahrelang dafür, Kindern Bildung, Zukunftsperspektiven und ein sicheres Zuhause zu schenken. Heute ist der Verein RHU bundesweit aktiv, der Vereinssitz befindet sich weiterhin in Schopfheim.

„Ein besonderer Mensch, der Spuren hinterlassen hat“

„Mit Susanne Fink verlieren wir einen besonderen Menschen, der mit Musik, Tatkraft, Mitgefühl und großer Verbundenheit zu anderen Menschen Spuren hinterlassen hat“, hinterlegt der Verein in seinem Nachruf.

Die Trauerfeier findet in Esslingen statt. Eine Gedenkfeier ist am 18. Oktober um 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Schopfheim geplant.