SPD Zell auf Tour: Wo in den Ortsteilen der Schuh drückt

In der Atzenbacher Halle muss aus Sicht der SPD einiges gemacht werden.
zVg/Rainer SütterleDie Anliegen der Bürger in den Ortsteilen in die Fraktionsarbeit einfließen zu lassen, sei ihr wichtig, erläutert die SPD in ihrem Bericht. Deshalb führe sie jedes Jahr ihre Sommertour durch.
Abbruch des „Ton Ton“
Dabei war sie auch in Atzenbach vor Ort, wo Ortsvorsteher Tobias Zimmermann vor allem mit der Brandruine des „Ton Ton“ beschäftigt. Gemeinsam mit David Kaiser hatten sie eine Abbruchverfügung beantragt (wir berichteten). Durch ihren Einsatz beim Landratsamt sei es gelungen, dass das Gebäude vorerst abgesichert wurde, teilt die SPD mit. Auch sei die Stadt jetzt mit dem Besitzer im Dialog, was zuvor nicht der Fall gewesen sei.
Schon seit Jahren sei auch die Erneuerung der Hallenküche ein Thema und großer Wunsch im Ortsteil, so die Partei. „Hier wird seit Jahren nur darüber geredet, Angebote einzuholen, statt endlich mal zu handeln“, heißt es im Bericht der SPD. Auch für ein behindertengerechtes WC habe der Ortschaftsrat einen praktischen und pragmatischen Vorschlag gemacht, was jedoch seitens der Verwaltung sehr konträr gesehen werde. Nach einer ausführlichen Besichtigung war sich die Runde einig, dass der Vorschlag des Ortschaftsrates absolut sinnvoll und umsetzbar sei.
Gemeinderätin Claudia Dolzer wies auf einen geplanten Besichtigungstermin der SPD in der Atzenbacher Grundschule hin mit Beteiligung des Fördervereins. Denn der hohe Sanierungsbedarf in der Schule müsse angegangen werden.
Sperrung der Kreisstraße
Von den Bürgern sei auch bemängelt worden, dass die Kreisstraße beim Friedhof seit Jahren halbseitig gesperrt sei und sich nichts tue. Das gleiche Thema wurde auch beim Besuch in Riedichen thematisiert. Ortsvorsteher Kai Berger erklärte, dass die Sperrung seit sieben Jahren bestehe. Er habe sich nun erneut mit dem Landratsamt in Verbindung gesetzt, auch um das Thema der Finanzierung zu diskutieren.
Die anwesenden Ortschaftsräte verwiesen eindringlich darauf, dass in allen Ortsteilen der Straßenunterhalt und eine funktionierende Infrastruktur nicht vergessen werden dürfe. Rege diskutiert wurde auch über den „immensen“ Motorradlärm, vor allem am Wochenende sowie die geplante Verlegung des Recyclinghofs.
In Pfaffenberg hätten sich die Anwesenden ziemlich zufrieden gezeigt, teilt die SPD mit. Das jährliche Ortsbudget werde sinnvoll eingesetzt und auch die personelle Ausstattung der Feuerwehr seit mit 15 Einsatzkräften erfreulich.
Tempo 30 in Mambach?
Ein ähnliches Bild von Zufriedenheit habe sich auch in Mambach gezeigt.
Dort lobte Ortsvorsteher Klaus Wetzel das Engagement von 50 Helfern bei der Dorfputzaktion im April Im Oktober soll im Rahmen einer weiteren Verkehrsschau über Tempo 30 im Ort diskutiert werden, hier hoffe man darauf, dass Bürger und Ortschaftsrat mit einbezogen werden.