Zahntechnik in Rottweil: Der „syrische Schwabe“ bereitet sich auf die Meisterprüfung vor

Abdullah Touma (von links), Zahntechniker-Meister in spe, demonstriert einen Arbeitsgang in der Zahntechnik, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Axel Wenzler und Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss sowie Karin und Markus Mayer schauen zu.
CDU- Besuch bei Zahntechnik Mayer in Rottweil: Maria-Lena Weiss informierte sich im Betrieb.
- Markus Mayer betonte Teamarbeit und eigenständige Fertigung kompletter Produkte.
- Der „syrische Schwabe“ Abdullah Touma bereitet sich auf die Meisterprüfung vor.
- Betrieb setzt auf individuelle Lösungen – analog und digital –, Qualität hat hohen Stellenwert.
- Mayer kritisierte, dass Kassenleistungen die Kosten nicht voll decken; Weiss zeigte sich beeindruckt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss (CDU) den Betrieb Zahntechnik Mayer in Rottweil. Begleitet wurde sie vom CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Axel Wenzler, seinem Stellvertreter Pascal Schneider, dem Stadtrat und Hausener Ortsvorsteher Hans-Peter Alf und der Mitgliederreferentin Annette Wenzler.
Markus Mayer stellte seinen Betrieb und die Mitarbeiter vor. Sie seien durchweg sehr fleißig und flexibel. Einerseits arbeite man im Team. Andererseits könnten alle ein Produkt vom Anfang bis zum Ende selbständig fertigen, was nicht überall so praktiziert werde. Der „syrische Schwabe“ Abdullah Touma bereite sich gerade auf die Meisterprüfung vor.
In seinem Betrieb, betonte Markus Mayer, lege man besonderen Wert darauf, dass jedes Produkt individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten sei. Dafür könne man die ganze Bandbreite der Zahntechnik anbieten. Dabei kämen sowohl analoge als auch digitale Techniken zum Einsatz.
Kassenleistungen decken Kosten nicht
Auf die Nachfrage von Maria-Lena Weiss nach der Zukunftsentwicklung antwortet er, dass der Trend in Richtung Digitalisierung gehe. „Aber Digitalisierung ist nicht die Lösung für alles.“ Hoher Stellenwert habe die Qualität, deren Erhöhung eine ständige Herausforderung sei, betonte Markus Mayer. Hier stelle sich das Problem, dass die Kassenleistungen die Kosten nicht vollständig abdeckten.
Maria-Lena Weiss zeigte sich beeindruckt vom Betrieb und der Leidenschaft, mit der hier gearbeitet werde. Ein wichtiges Anliegen ihrer Sommertour sei die praktische Anschauung, die vieles einzuordnen helfe. „Bei Zahntechnik Mayer wurde wieder einmal deutlich, dass die mittelständischen Familienunternehmen zu den Stützen der Sozialen Marktwirtschaft gehören“, betonte die Bundestagsabgeordnete abschließend.