Strom für Dunningen
: Dunningen setzt weiter auf die bewährten Partner

Die Gemeinde verlängert die Partnerschaft mit den bisherigen Netzbetreibern um weitere 20 Jahre. Die Energiewende stellt hohe Anforderungen an die Stromnete.
Von
red/pm
Dunningen
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Die Zusammenarbeit für weitere 20 Jahre ist fix: Vertreter der Gemeinde Dunningen mit Bürgermeister Peter Schumacher (Driiter von links), der ENRW und der Netze BW vereint.

Böttger
  • Dunningen verlängert die Stromkonzession mit ENRW und Netze BW um 20 Jahre.
  • Die neuen Verträge gelten ab 1. Juli 2027 – die Versorgung bleibt in bewährten Händen.
  • Ziel ist eine sichere Netzinfrastruktur bei Energiewende und wachsender Elektromobilität.
  • Ende September 2026 waren rund 950 EE-Anlagen am Netz, 2025 lieferten sie gut 15 GWh.
  • Netze BW investiert vor Ort: neue Ortsnetzstation und 130 Meter Niederspannungsleitungen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wenn zu Hause das Licht angeht, Betriebe laufen und das öffentliche Leben funktioniert, steckt dahinter mehr als Strom aus der Steckdose: starke Netze, kurze Wege und eingespielte Teams, die im Ernstfall schnell vor Ort sind.

Deshalb setzt die Gemeinde Dunningen die Zusammenarbeit mit der ENRW Energieversorgung Rottweil und der Netze BW fort: Bürgermeister Peter Schumacher, Stefan Kempf (Kaufmännischer Geschäftsführer ENRW) und Jens Gehrt (Leiter Regionalmanagement Verteilnetz Netze BW) besiegelten die neuen Stromkonzessionsverträge mit ihren Unterschriften.

Die Vereinbarungen treten am 1. Juli 2027 in Kraft und sichern für weitere 20 Jahre die Stromversorgung der Gemeinde. Dafür sind die Mitarbeiter der beiden Netzbetreiber rund um die Uhr im Einsatz. Sie leben alle in der Region und haben dadurch kurze Anfahrten zu ihren Einsatzorten.

Mit dem neuen Konzessionsvertrag setzen die Vertragspartner ihre Zusammenarbeit fort und schaffen die Grundlage dafür, die Energieversorgung in Dunningen in Zeiten von Energiewende und wachsender Elektromobilität sicher weiterzuentwickeln.

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Zeichen für Kontinuität

Konzessionsverträge erlauben dem Netzbetreiber, die öffentlichen Verkehrswege und Flächen der Gemeinden zum Bau und Betrieb von Leitungen für die Stromversorgung zu nutzen. Im Gegenzug erhält die Kommune eine jährliche Konzessionsabgabe, die sich nach den gelieferten Energiemengen bemisst.

„Für uns ist die Vertragsverlängerung vor allem ein Zeichen für Kontinuität und kommunale Verlässlichkeit“, erklärt Peter Schumacher. „Denn wir setzen eine Zusammenarbeit fort, die seit vielen Jahren gewachsen ist und auf gegenseitigem Vertrauen beruht.“

Investitionen ins Stromnetz

Die Anforderungen an das Stromnetz wachsen auch in Dunningen. Ende September 2026 waren schon gut 950 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ans Netz angeschlossen. Das sind 75 mehr als Ende vergangenen Jahres. Im Jahr 2025 erzeugten die „Erneuerbaren“ gut 15 Gigawattstunden Strom und deckten damit mehr als 43 Prozent des Stromverbrauchs in der Gemeinde.

Hinzu kommt die zunehmende Elektromobilität: Ende September 2026 gab es in Dunningen 171 Ladepunkte. Damit wächst die Bedeutung einer Netzinfrastruktur für die fast 6600 Einwohner stetig weiter.

Um die Infrastruktur auf die künftigen Anforderungen vorzubereiten, investiert die Netze BW kontinuierlich in das Stromnetz vor Ort. So erneuert das Unternehmen beispielsweise in Kürze eine Ortsnetzstation für rund 125.000 Euro und erneuert bald rund 130 Meter Niederspannungsleitungen in der Seestraße.