Sirenen im Kreis Rottweil
: In den Gemeinden wird es laut – so läuft der große Warntag ab

Beim bundesweiten Warntag am Donnerstag, 10. September: Der Landkreis Rottweil und die Kommunen testen ihre Warnsysteme. Das sind die Einzelheiten.
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red/pm
Kreis Rottweil
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Bundesweiter Warntag: ARCHIV - 11.09.2025, Berlin: Eine Warnsirene steht auf einem Dach in Kreuzberg. Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Er dient der Erprobung der Warnsysteme. (zu dpa: «Auch Berlin testet am Donnerstag seine Warnsirenen») Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Donnerstag ist bundesweiter Warntag (Symbolbild).

Jens Kalaene/dpa
  • Bundesweiter Warntag: Kreis Rottweil testet am Donnerstag seine Warnsysteme.
  • Start um 10.30 Uhr mit Einweisung in Eschbronn – Einsatz von vier mobilen Sirenen.
  • 15 Kommunen beteiligen sich, Sirenen in mehreren Orten, teils zusätzlich mobil.
  • Warn-Apps und Cell Broadcast senden ab 11 Uhr Mitteilungen auf geeignete Handys.
  • Entwarnung erfolgt um 11.45 Uhr. Informationsangebote der Kommunen begleiten den Test.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch der Landkreis selbst ist laut Mitteilung der Landratsamts aktiv dabei: Die vier landkreiseigenen mobilen Sirenen werden eingesetzt. THW und DRK bringen die Geräte an verschiedene Standorte im Gemeindegebiet. Deshalb beginnt für die Einsatzkräfte der Warntag dort bereits um 10.30 Uhr mit einer kurzen Einweisung am Feuerwehrgerätehaus Eschbronn.

„Ein funktionierendes Warnsystem ist eine Gemeinschaftsaufgabe – von Bund, Land, Landkreisen, den Kommunen und Einsatzorganisationen bis hin zu den Menschen, die eine Warnung erhalten“, sagt Landrat Christoph Keckeisen. „Der Warntag gibt uns die Möglichkeit, die Technik zu erproben und gleichzeitig die Bevölkerung für Warnungen zu sensibilisieren und darüber zu informieren, wie man sich im Ernstfall richtig verhält.“

15 Kommunen sind dabei

Insgesamt 15 Kommunen im Kreis beteiligen sich am Warntag mit unterschiedlichen Warnmitteln. Stationäre Sirenen werden unter anderem in Bösingen, Dunningen, Hardt, Oberndorf, Schenkenzell, Sulz, Wellendingen und Zimmern ob Rottweil ausgelöst. Mobile Sirenen kommen zusätzlich in Dornhan, Dunningen, Oberndorf und Rottweil zum Einsatz.

Darüber hinaus nutzen die Städte und Gemeinden den Warntag für eigene Informationsangebote. Dazu gehören Veröffentlichungen in Amtsblättern, auf den kommunalen Internetseiten und in den sozialen Medien. Schramberg informiert beispielsweise an mehreren Infopunkten im Stadtgebiet und setzt einen Lautsprecherwagen ein. In Zimmern ob Rottweil wird das Thema insbesondere auch gegenüber geflüchteten Menschen vermittelt.

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Warnnachrichten aufs Handy

Der Warntag dient nicht nur dazu, Sirenen und andere technische Systeme zu testen. Er soll auch dabei helfen, dass die Bevölkerung mit den verschiedenen Möglichkeiten der Warnung vertraut ist. Dazu gehören Warn-Apps und Cell Broadcast, also Warnnachrichten, die direkt auf geeignete Mobiltelefone gesendet werden – im gesamten Bundesgebiet, angelegt als bundesweite Übung.

Wer am 10. September um 11 Uhr eine Warnung erhält oder eine Sirene hört, muss deshalb nicht beunruhigt sein. Die Warnung soll dennoch ernst genommen werden, denn im tatsächlichen Ereignisfall ist es entscheidend, eine Warnung richtig einzuordnen und die weiteren Informationen der zuständigen Stellen zu beachten.

Um 11.45 Uhr wird die Entwarnung ausgelöst. Der bundesweite Warntag ist damit beendet.

Der Landkreis Rottweil bedankt sich laut Mitteilung bei den teilnehmenden Städten und Gemeinden sowie bei den Feuerwehren, dem THW und dem DRK für die Vorbereitung und Durchführung des Warntags.