Bundesweiter Warntag
: Neun mobile Sirenen werden in Rottweil heulen

Bundesweiter Warntag am 10. September: Um 11 Uhr werden in Rottweil neun mobile Sirenen getestet. Wo sie eingesetzt werden und welche weiteren Warnmittel zum Einsatz kommen.
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red/pm
Rottweil
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Die mobilen Sirenen befinden sich auf Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Rottweil. Aufnahme vom bundesweiten Warntag 2024 am Rottweiler Hauptstraßenkreuz. (Archivbild)

Die mobilen Sirenen befinden sich auf den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Rottweil. (Archivbild)

Feuerwehr Rottweil/Mack
  • Bundesweiter Warntag am Donnerstag, 10. September: Start der Tests um 11 Uhr.
  • In Rottweil heulen neun mobile Sirenen, Entwarnung folgt um 11.45 Uhr.
  • Alarm läuft über Sirenen, Nina, Katwarn, Biwapp sowie Cell Broadcast – ohne Entwarnung dort.
  • Mobile Sirenen stehen auf Feuerwehrfahrzeugen und sind flexibel in Stadt und Ortsteilen einsetzbar.
  • Bevölkerung soll Warnmittel kennen und richtig reagieren – zusätzliche Infos über Radio, TV, Apps.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veranstaltet auch in diesem Jahr den bundesweiten Warntag. Am Donnerstag, 10. September, werden um 11 Uhr alle Warnmittel – darunter Sirenen, die Warnkanäle Nina, Katwarn, Biwapp sowie der Mobilfunkdienst Cell Broadcast aktiviert und erprobt. Kommunen testen dabei ihre jeweiligen Warnmittel. Gegen 11.45 Uhr folgt eine Entwarnung. Über Cell Broadcast wird allerdings keine Entwarnung versendet.

Ziel des Warntags ist es, die Bevölkerung stärker für das Thema Warnung zu sensibilisieren und die verschiedenen Warnmittel bekannter zu machen. Gleichzeitig sollen die für die Gefahrenabwehr zuständigen Behörden ihre Warnstrukturen testen. Auch die Fähigkeiten der Bevölkerung zur Selbsthilfe und zum richtigen Verhalten im Ernstfall sollen gestärkt werden. Darüber hinaus dient der Warntag als Stresstest für die technische Warninfrastruktur.

Sirenen flexibel einsetzbar

Die Stadt Rottweil nutzt laut Pressemitteilung erneut mobile Sirenen in der Kernstadt und allen Ortsteilen. Oberbürgermeister Christian Ruf betont die Vorteile der mobil einsetzbaren Sirenen: „Die Geräte lassen sich auf Feuerwehrfahrzeuge montieren und flexibel einsetzen. Im Ernstfall können wir sie ergänzend zu Medien- und Handyalarmen nutzen – etwa bei Unwettern, Trinkwasserverunreinigungen oder Bränden.“

Stadtbrandmeister Frank Müller betont: „Der Warntag stärkt die Alarmierungswege und sensibilisiert die Bevölkerung, damit diese weiß wie Warnung funktioniert und welche Warnmittel zur Verfügung stehen. Sirenen wecken Aufmerksamkeit – den sogenannten Weck-Effekt. Für detaillierte Informationen empfiehlt es sich, zusätzlich Radio, Fernsehen oder das Smartphone mit den Warn-Apps zu nutzen.“

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Neun mobile Sirenen im Einsatz

Der Bevölkerungswarnton klingt als auf- und abschwellender Heulton und bleibt ab 11 Uhr eine Minute lang hörbar. Die Entwarnung erfolgt um 11.45 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Eine der neun mobilen Sirenen wird um 11 Uhr in der Innenstadt am Hauptstraßenkreuz positioniert. Weitere Sirenen kommen an zentralen Stellen in der Altstadt, in Bühlingen sowie in den Ortsteilen, zum Beispiel in Neukirch im Bereich Alte Straße/Hardtstraße, zum Einsatz.

Die Teilnahme am bundesweiten Warntag ist freiwillig. Die Erprobung der Warnkanäle erfolgt je nach Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten vor Ort. Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag unter www.bundesweiter-warntag.de.