Sirenenalarm in Rottweil: So lief der bundesweite Warntag

Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr stehen am Donnerstag am Hauptstraßenkreuz
MüllerMinutenlanges Sirenengeheul hallt mitten im September durch die Rottweiler Innenstadt, das lässt auf eine Sache schließen: Es ist Warntag. Wie er verlief und wie die Feuerwehr den Verlauf einordnet, dazu hier ein Überblick:
Pünktlich um elf Uhr klingelten auch in diesem Jahr die Smartphones. Für ungefähr eine Minute setzten wenige Sekunden später die stadtweit hörbaren mobilen Sirenen mit einem auf- und abschwellendem Heulton ein. Eine Dreiviertelstunde später gab es dann die Entwarnung – mit einem gleichbleibendem Heulton.
Feuerwehrfahrzeug am Hauptstraßenkreuz
Unter anderem am Hauptstraßenkreuz standen zwei Fahrzeuge der Feuerwehr mit einer mobilen Sirenenanlage. Wie es von Seiten der Feuerwehr hieß, verlief alles wie geplant, ohne besondere Vorkommnisse.
Der bundesweite Warntag fand am Donnerstag zum insgesamt fünften Mal statt. Er wurde 2020 ursprünglich eingeführt, um die deutsche Warninfrastruktur jährlich einmal auf die Probe zu stellen.
Test ist bundesweit freiwillig
Seit der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021 und dem andauernden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Bedeutung funktionierender Warnanlagen hierzulande deutlich zugenommen. Rottweil beteiligte sich erneut am Test – was bundesweit grundsätzlich freiwillig ist.
Es scheint also, als wäre die Stadt für den möglichen Ernstfall weitestgehend gut vorbereitet.