Robotik und KI
: Neue Technologien bereits in Bösingen angekommen

Wie Robotik Pflegekräfte entlasten kann und was Unternehmen brauchen, war Thema beim Besuch von Maria-Lena Weiss bei Neura Electronics in Bösingen.
Von
red/pm
Bösingen
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Der CDU Ortsverband erhielt spannende Einblicke.

Der CDU-Ortsverband Bösingen-Herrenzimmern erhält interessante Einblicke in eine Technologie, die wichtig für die Zukunft sein könnte.

CDU
  • Besuch bei Neura Electronics: Robotik und KI entlasten Pflege und erfassen Situationen selbst.
  • Maria-Lena Weiss betont Potenzial moderner Technologien für Pflege und Fachkräftemangel.
  • Unternehmen fordern Industriestrompreis, flexiblere Arbeitszeit und verlässliche KI-Infrastruktur.
  • „Robotik made in BW braucht KI, die nicht abschaltbar ist“, sagt Geschäftsführer Jens Arnold.
  • CDU-Ortsverband und Gemeinde mahnen Bürokratieabbau und stabile Rahmenbedingungen an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Darüber informierten sich die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss und Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Bösingen-Herrenzimmern bei einem Besuch von Neura Electronics in Bösingen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Jens Arnold ging es zudem um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für neue Technologien.

Das Unternehmen arbeitet unter anderem an Robotern, die sehen, hören und tasten können. Dadurch sind sie in der Lage, Situationen selbstständig zu erfassen und entsprechend darauf zu reagieren.

Für Weiss wurde bei dem Besuch deutlich, welches Potenzial solche Entwicklungen weit über die industrielle Anwendung hinaus haben können. „Wenn ich Ihnen so zuhöre, muss ich feststellen: Da liegt die Lösung für ganz viele Probleme, die wir haben. Die ist zum Greifen nah“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

Sie verwies dabei unter anderem auf ihre Gespräche zur Zukunft der Pflege in den vergangenen Tagen. Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels werde die Frage immer wichtiger, wie moderne Technologien Menschen unterstützen und Beschäftigte entlasten können.

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Verlässliche KI-Infrastruktur

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs waren die Bedingungen, die innovative Unternehmen am Standort Deutschland benötigen. Geschäftsführer Jens Arnold sprach unter anderem den Industriestrompreis, flexiblere Regelungen bei der Wochenarbeitszeit und eine verlässliche KI-Infrastruktur an. „Robotik made in BW braucht KI, die nicht abschaltbar ist“, betonte Arnold.

Für Weiss gehört beides zusammen: Deutschland müsse technologische Entwicklungen ermöglichen und zugleich dafür sorgen, dass Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land bleiben. Gerade eine wirtschaftsstarke und industriell geprägte Region wie Rottweil-Tuttlingen könne von neuen Technologien profitieren. Entscheidend sei, den Unternehmen ausreichend Freiraum für Innovationen zu geben und gleichzeitig verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Bösingens Bürgermeister Peter Schuster unterstrich die Bedeutung guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die Gemeinde brauche ihre Unternehmen und sei deshalb darauf angewiesen, dass diese vor Ort gute Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung vorfänden.

„Die besten Ideen entstehen meist nebenbei“

Für den CDU-Ortsverband stand neben dem Einblick in die technologische Entwicklung vor allem der direkte Austausch im Mittelpunkt. „Die besten Ideen entstehen meist nebenbei“, hatte die Ortsvorsitzende Regine Aigeldinger bereits zu Beginn des Besuchs festgestellt. Zugleich mahnte sie weitere Anstrengungen beim Bürokratieabbau an. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen dürften nicht durch immer neue Vorgaben und aufwendige Verfahren ausgebremst werden.

Der Termin habe die Möglichkeit geboten, in ungezwungener Atmosphäre über Herausforderungen, Ideen und konkrete politische Handlungsfelder ins Gespräch zu kommen.