Perdonanza 2026 in L'Aquila
: Traditionelles Fest so groß gefeiert wie noch nie

Zur 732. Perdonanza reist auch aus Rottweil wieder eine Delegation in die Partnerstadt, die nach dem verheerenden Erdbeben 2009 zu neuer Blüte findet.
Von
Heide Friederichs
Rottweil/L'Aquila
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Empfang der Delegationen der Partnerstädte zur Perdonanza im Rathaus der Stadt L'Aquilaoben mittig v.r. Walter Melchiorre, Ludwig Kohler , Amici dell'Aquila , darunter mittig Assessore Ersilia Lancia , Ferdinando Collantoni, v.m. Heide Friederichs in Vertretung der Stadt Rottweil-

Empfang der Delegationen der Partnerstädte zur Perdonanza im Rathaus der Stadt L'Aquila mit (hinten, von links) Walter Melchiorre und Ludwig Kohler von den Amici dell'Aquila, davor (mit Schärpe) Assessore Ersilia Lancia neben  Ferdinando Collantoni, vorne mitte Heide Friederichs in Vertretung der Stadt Rottweil.

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  • L'Aquila feierte die 732. Perdonanza Celestina – prächtiger dank Titel Kulturhauptstadt Italiens.
  • Delegationen aus mehreren Partnerstädten reisten an, darunter Rottweil, Bistrita und Siena.
  • Im Rathaus „Palazzo Margherita“ betonten Redner Partnerschaft, Demokratie und europäische Freundschaft.
  • Bistrita beging das 20. Partnerschaftsjubiläum und wurde feierlich in die Perdonanza einbezogen.
  • Corteo storico, MUNDA-Besuch und Stopp in Onna zeigten Tradition, Kunstschutz und Erdbebenaufbau.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die diesjährige, 732. Perdonanza Celestina stand unter der Auszeichnung der Stadt L'Aquila als Kulturhauptstadt Italiens, und prächtiger als sonst waren die Feierlichkeiten zu diesem großen Festtag: Die Delegationen aus mehr Partnerstädten L'Aquilas als sonst waren angereist, um das traditionelle Fest zu feiern und auf den Wert der Partnerschaften in Europa zu verweisen.

Beim Empfang der Delegationen aus Bernalda, Sant'Angelo d'Alife, Assisi, Siena (Italien), Bistrita (Rumänien), Zielona Gora (Polen) und Rottweil im wieder sanierten Ratssaal „Palazzo Margherita“ betonten alle Redner diesen verbindenden Aspekt und die Freundschaft untereinander, den Erhalt der demokratischen Institutionen und deren lebendige Pflege unter den europäischen Ländern.

Ein besonderes, nämlich das 20., Partnerschaftsjubiläum konnte die Stadt Bistrita feiern und wurde festlich in die Perdonanza einbezogen. Auch der „Corteo storico“ zur Basilica di Santa Maria di Collemaggio mit der „Bolla“, dem Ablassdokument des damaligen Papstes Coelestin V. aus L'Aquila, den historischen Gruppen aus der Regionalhauptstadt L'Aquila und ihren Provinzen, den Fahnenschwingern und Trommlern, allen Institutionsvertretern der Stadt und den Partnerdelegationen gab ein feierlich-würdiges Bild vor den mächtigen Gipfeln der Berge der Abruzzen und der Renaissancefassade der Collemaggio-Basilika.

Das im Kastello, der ehemaligen spanischen Besatzungsfestung, wiedereröffnete Nationalmuseum der Abruzzen führte den Partnerdelegationen vor Augen, welche religiösen Kunstschätze – und ein in der Region entdecktes Mammut – die Regionalhauptstadt zu bieten hat. Zudem zeigt das „MUNDA“ mit welchen Methoden die Kunst erdbebenfest ausgestellt wird, ebenso die wiedererrichteten Gebäude und prächtigen Palazzi in der Stadt L'Aquila.

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Ein kurzer Besuch in Onna und im „Casa Onna“, dem von Rottweiler Bürgern mitgestifteten ersten Versammlungshaus nach dem verheerenden Erdbeben 2009, war für die Rottweiler Delegation ein „Muss“. Auch Onna wird wieder aufgebaut – die neuen Häuser sind aber nur teilweise wieder bewohnt. Die Teilnahme an der Perdonanza ist für die Rottweiler Delegation eine Festigung alter, gewachsener Freundschaften in L'Aquila.

Die Kulturhauptstadt Italiens hat sich herausgeputzt und zeigte sich den vielen Besuchern und Gästen zur Perdonanza in festlichem Gewand und als eine wiederauferstandene prächtige Stadt in den Abruzzen.