Mit dem Rad über die Alpen: Irslinger und Dietinger auf den Spuren der Römer und Etrusker

Harald Walth (Dietingen), Günther Schneider und Hans-Günther Schipke (Irslingen) haben sich bei ihrer Tour über die Alpen anspruchsvolle Etappen ausgesucht.
Schipke- Drei Radfahrer aus Dietingen und Irslingen fuhren die Via Claudia Augusta bis Riva del Garda.
- Start war in Füssen, Ziel Riva del Garda – 550 Kilometer und fast 5000 Höhenmeter in acht Tagen.
- Königsetappe: über den Reschenpass nach St. Valentin mit 102 Kilometern und 1374 Höhenmetern.
- Stationen waren Imst, Vinschgau, Meran, Salurn und der Etschtalradweg bis Riva.
- Rückweg: Schiff auf dem Gardasee, Bahn via Rovereto nach Brixen, Brenner per Rad, chaotische Heimfahrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Drei Radfahrer aus der Gesamtgemeinde Dietingen, drei Pässe auf der Via Claudia Augusta von Füssen bis an den Gardasee: Nicht das erste Mal haben sich Harald Walth (Dietingen), Günther Schneider und Hans-Günther Schipke (Irslingen) auf den Weg gemacht, um ein kleines neues Abenteuer zu erleben.
Es stand die Via Claudia Augusta – wieder einmal eine Alpenüberquerung – auf dem Programm. Die drei folgten den Spuren der Römer und Etrusker. Diese historische Straße beginnt eigentlich in Donauwörth und endet in Verona, am Po oder an der Adria. Eine historisch wichtige Handelsstraße der Römer, die die Donau mit Oberitalien verband.
Die drei Radfahrer haben sich aber auf den Kern, den anspruchsvollen Hauptteil dieser Strecke, beschränkt und sind in Füssen gestartet und bis nach Riva del Garda und teilweise zurück auch über den Brennerpass gefahren. Dabei wurden an acht Tagen 550 Kilometer zurückgelegt und fast 5000 Höhenmeter bewältigt.
Königsetappe über den Reschenpass
Am ersten Tag der Tour ging es von Füssen aus über den Fernpass bis nach Imst – beeindruckende Alpenpanoramen vor Augen. Am Tag darauf folgte die Königsetappe über den Reschenpass bis nach St. Valentin. Nach knapp sechs Stunden waren die 102 Kilometer und 1374 Höhenmeter überwunden.
Am dritten Tourtag fuhren die drei entspannt durch den Vintschgau. In Meran wurde ein Abstecher gemacht. Am Tag vier war Salurn das Ziel. Über den Etschtalradweg ging es am fünften Tag weiter Richtung Süden bis nach Riva del Garda. Das Ziel war erreicht.
Am nächsten Tag wurde ein „Ruhetag“ eingelegt. Eine Schifffahrt auf dem Gardasee nach Limone und Malcesine stand auf dem Programm. Von Rovereto fuhren die drei Sportler mit der Bahn nach Brixen.
Bahnreise chaotisch
Aus der eingeplanten Weiterfahrt mit dem Zug über den Brenner nach Innsbruck wurde nichts: Sämtliche Züge fuhren nicht. Also ging es mit dem Rad über den Brennerpass nach Innsbruck. Mit einer etwas chaotischen Bahnreise von Innsbruck über München nach Stuttgart endete die interessante Radtour.
