Kunst in Rottweil
: Berliner Künstlerin Wagehe Raufi ist zu Gast

Die Rottweiler Kunststiftung Erich Hauser lädt zur Eröffnung der Werkstattpreis-Ausstellung 2026 ein. Die Vernissage ist am Samstag, 17. Oktober, ab 16 Uhr.
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red/pm
Rottweil
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Die Ausstellung in der Kunststiftung Erich Hauser eröffnet am Samstag, 17. Oktober.

Die Ausstellung in der Kunststiftung Erich Hauser eröffnet am Samstag, 17. Oktober.

Flittner
  • Werkstattpreis-Ausstellung 2026 eröffnet am Samstag, 17. Oktober, ab 16 Uhr in Rottweil.
  • Vernissage in der Werkstatthalle: Reden von Christoph Ranzinger, Juliane Flittner und Viktoria W. Tiedeke.
  • Die Kunststiftung feiert 30-jähriges Bestehen – Getränke, Musik und Snacks im Anschluss.
  • Berliner Künstlerin Wagehe Raufi zeigt eine ortsspezifische Installation mit Ton, Video, Stahl, Textil.
  • Ausstellung geöffnet vom 18. Oktober bis 21. November, samstags und sonntags 15–17 Uhr, Eintritt frei.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Vernissage findet in der Werkstatthalle der Kunststiftung statt. Es sprechen Christoph Ranzinger, Vorstandssprecher der Kunststiftung Erich Hauser, Juliane Flittner, Geschäftsführerin der Kunststiftung Erich Hauser sowie Viktoria Wilhelmine Tiedeke, stellvertretende Museumsleiterin des Kunstmuseums Singen. Der Eintritt ist kostenfrei. In diesem Rahmen feiert die Institution auch ihr 30-jähriges Bestehen mit einem kleinen Stiftungsfest, bei dem im Anschluss an den offiziellen Teil bei Getränken, Musik und Snacks gefeiert und ausgetauscht wird.

Die Ausstellung in der Kunststiftung Hauser ist vom 18. Oktober bis 21. November geöffnet.

Die Ausstellung in der Kunststiftung Hauser ist vom 18. Oktober bis 21. November geöffnet.

Flittner

Für den diesjährigen Preis hat Wagehe Raufi mehrere Wochen auf dem Gelände verbracht und eine ortsspezifische Installation entwickelt. Inhaltlich entstand dabei ein spannungsvoller Dialog mit der Geschichte des Ortes und dem Erbe Erich Hausers: Die Künstlerin setzte sich intensiv damit auseinander und setzte ihnen ihre künstlerische Sprache entgegen.

In der großen ehemaligen Metallwerkstatt verbindet Raufi verschiedene Medien und Elemente zu einem runden Parcours: Akustische Aufnahmen von Erich Hausers Skulpturen im Park treffen auf rote Farbfiltervorhänge, digitale Videosequenzen, Stahlobjekte und organische Textilskulpturen. All diese Elemente greifen fließend ineinander und spielen inhaltlich mit dem Wechsel von Sichtbarem und Verborgenem. Für den Betrachter schlägt die Arbeit auch eine präzise Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Sie macht den Charakter des Ortes auf sensorische Weise spürbar und lädt dazu ein, gewohnte Raumgrenzen neu zu betrachten.

Erich Hauser gründete 1996 die Kunststiftung Erich Hauser, die seit seinem Tod im Jahr 2004 sein ehemaliges Wohn-, Arbeits- und Kunstareal bewahrt und öffentlich zugänglich macht. Dem Wunsch des Bildhauers folgend, vergibt die Kunststiftung seit 1997 den Werkstattpreis.

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Der Werkstattpreis ist ein zentraler Bestandteil der Förderarbeit der Kunststiftung. Die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler erhalten ein Preisgeld von 15.000 Euro sowie die Möglichkeit, für mehrere Wochen auf dem Hauser-Areal zu leben und zu arbeiten. Dabei setzen sie sich mit seinem Werk und dem besonderen Ort auseinander und entwickeln daraus eine eigenständige künstlerische Position. Die während des Aufenthalts entstandenen Arbeiten werden anschließend in einer Ausstellung in der Werkstatthalle präsentiert. Für die Realisierung ihrer Arbeiten stehen Wagehe Raufi zusätzlich 2.000 Euro aus einer Förderung der Hessischen Kulturstiftung zur Verfügung.

  • Die Ausstellung ist vom 18. Oktober bis 21. November jeweils samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.