Knallernachricht in Rottweil
: Eine Million Euro für die neue Campus Sporthalle

Große Freude im Gemeinderat: Rottweil hat sich beim stark überzeichneten Bundesprogramm durchgesetzt. Die neue Campus-Sporthalle bekommt eine Millionenförderung.
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(ala/pm)
Oberndorf
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Die geplante Campus-Sporthalle erhält einen Zuschuss aus dem Sanierungsprogramm kommunale Sportstätten (Archivfoto).

Stadt Rottweil/Hermann

„Sehr gute Nachrichten“ hatte Oberbürgermeister Christian Ruf bei der Sitzung des Rottweiler Gemeinderats am Mittwochabend im Gepäck. Es sei über das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten entschieden worden. Und: Rottweil erhält eine Million Euro für den geplanten Ersatzbau der ABG-Sporthalle – die Campus Sporthalle.

Die Mittel sind Teil der sogenannten Sportmilliarde, mit der die Bundesregierung gezielt in moderne Sportinfrastruktur investiert, teilten die beiden Bundestagsabgeordneten Anna-Lena Weiss (CDU) und Derya Türk-Nachbaur (SPD) mit.

Bundestagsabgeordnete begrüßen Entscheidung

„Mit diesem Neubau schenken wir unserer Stadt etwas Bleibendes: einen Ort, der Jung und Alt verbindet, Generationen zusammenbringt und endlich die Möglichkeit eröffnet, bisherige Standards spürbar zu verbessern und zukunftsfähig zu gestalten“, begrüßte Türk-Nachbaur die Entscheidung.

„Für die Vereine vor Ort, das Ehrenamt und den Nachwuchs schaffen wir damit bessere Trainingsbedingungen“, betonte Weiss.

Der Hallen-Neubau sei eines der zentralen Infrastrukturprojekte für den Schul- und Vereinssport in Rottweil. Die bestehende ABG-Halle, die dem Land gehört und von der Stadt, Rottweiler Vereinen und Schulen genutzt werden darf, ist stark sanierungsbedürftig. Sie soll durch eine moderne, zukunftsfähige Zweifeldhalle, angrenzend an das Gelände des Albertus-Magnus-Gymnasiums, ersetzt werden.

Wichtiger Finanzierungsbaustein

Mit der Bundesförderung gewinnt das Projekt deutlich an Planungssicherheit und Umsetzbarkeit. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Land Baden-Württemberg den Neubau mit 690.000 Euro unterstützt und damit einen ersten wichtigen Finanzierungsbaustein gelegt.

„Viele Kommunen stoßen bei solchen Investitionen an ihre Grenzen. Die Bundesmittel entlasten den Haushalt vor Ort und sorgen dafür, dass Projekte wie dieses nicht aufgeschoben werden müssen“, so die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD,Türk-Nachbaur, weiter.

Applaus im Gemeinderat

Insgesamt gingen 3 684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Die hohe Nachfrage zeige den großen Investitionsbedarf.

„Umso wichtiger ist es, dass der Bund hier gezielt unterstützt und konkrete Projekte vor Ort ermöglicht“, betont Weiss.

„Das wir da zum Zuge gekommen sind, ist richtig stark“, freute sich OB Ruf. Im Gemeinderat gab es dafür Applaus.

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