Im Jahresrückblick: So erinnert sich Joshua Kimmich an die Kindheit in Bösingen

Ein Familienmensch: Joshua Kimmich mit seiner Frau Lina (Archivbild). Inzwischen hat das Paar vier Kinder.
EibnerDer Fußballstar stammt bekanntlich aus der 3400-Einwohner-Gemeinde im Kreis Rottweil und kann dort auch immer mal wieder auf „Heimatbesuch“ angetroffen werden.
Inzwischen ist der 29-Jährige längst auf der großen Fußballbühne zuhause. Im Jahresrückblick-Heft des Magazins „Stern“ wird er in einem großen Interview zu seinem Jahr 2024 befragt. Im Fokus steht da – unter anderem – natürlich die Fußball-EM.
Als den Moment, der ihm beim Stichwort EM als erstes einfällt, nennt Joshua Kimmich den Fanmarsch in Stuttgart, vor dem Spiel gegen Ungarn. Vor dem Hotel seien unten auf der Straße Tausende Fans in Deutschland-Trikots vorbeigezogen, singend und Schlachtrufe brüllend. Ein Moment, in dem er gespürt habe, dass das Land hinter dem Team steht.
2006 im Trikot durch die Straßen des Dorfs
Und das ist der Moment, in dem sich Kimmich an die Kindheit erinnert. Schließlich sei er selbst Fan gewesen. Er erzählt, wie er als Kind während der EM 2006 mit seinem Deutschland-Trikot „durch die Straßen in Bösingen gelaufen“ sei. Und er habe sich damals gefragt, ob die Spieler überhaupt etwas mitbekommen von der Party im Land.Inzwischen weiß er längst, wie es sich anfühlt, als Nationalspieler von der Begeisterung der Fans gepusht zu werden.
Auch mal im Norma zu sehen
Und Bösingen ist nicht nur eine Kindheitserinnerung in einem großen Interview, sondern immer noch ein Stückchen Heimat. So wurde Kimmich in diesem Jahr auch schon im „Norma“ gesehen, wo er ganz normal mit den Kindern einkaufte. Wie es ein Bösinger eben so macht.
