Bahnverkehr im Kreis Rottweil: Geplante Verbesserungen auf der Gäubahn sind eine gute Nachricht

Artur Eichin, MdL
Patrick Vexler- Verbesserungen auf der Gäubahn: IC-Züge sollen künftig deutlich pünktlicher sein.
- Sulz und Oberndorf erhalten eine stündliche Anbindung an den Fernverkehr.
- Ab Sommer 2027 sind stündliche umsteigefreie Verbindungen bis Zürich geplant.
- Reaktivierung Balingen–Rottweil wurde zurückgestellt und in die zweite Tranche eingeordnet.
- Artur Eichin fordert eine langfristige Perspektive und verlässliche Bundesmittel.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
„Für unsere Region gibt es beim Bahnverkehr Licht und Schatten. Die geplanten Verbesserungen auf der Gäubahn sind eine gute Nachricht: Mit dem neuen Fahrplankonzept sollen die IC-Züge künftig deutlich pünktlicher unterwegs sein.
Besonders erfreulich ist für den Grünen-Landtagsabgeordneten Artur Eichin, dass Sulz und Oberndorf künftig stündlich an den Fernverkehr angebunden werden. Auch die Perspektive, ab Sommer 2027 wieder stündliche umsteigefreie Verbindungen bis Zürich anzubieten, sei ein wichtiges Signal – „vorausgesetzt, die Pünktlichkeit verbessert sich entsprechend“.
Enttäuscht von Entscheidung
Weniger erfreulich ist für Eichin die Entscheidung zur Reaktivierung der Bahnstrecke Balingen–Rottweil. Das Projekt wurde vom Verkehrsministerium in die zweite Tranche eingeordnet. Damit gehört es vorerst nicht zu den zwölf Strecken, die prioritär weiterverfolgt werden.
Die Reaktivierung wird also zurückgestellt; wann und unter welchen Voraussetzungen sie wieder stärker in den Fokus rückt, ist derzeit offen, so der Landtagsabgeordneter der Grünen. „Das ist enttäuschend für unsere Region und für die Kommunen und Initiativen, die sich seit Jahren für eine bessere Schienenanbindung einsetzen“.
Langfristige Perspektive
„Die Priorisierung angesichts begrenzter finanzieller und personeller Ressourcen ist nachvollziehbar. Sie darf aber nicht bedeuten, dass wir die Strecke Balingen–Rottweil aus dem Blick verlieren“, betont Eichin. Es müsse an einer langfristigen Perspektive für die Reaktivierung festgehalten werden. Dafür braucht es auch vom Bund verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen, ausreichende Regionalisierungsmittel und eine Entlastung bei den Trassenpreisen. „Unser Ziel bleibt, bestehende Verbindungen zu stärken und zugleich neue Perspektiven für den Schienenverkehr in unserer Region zu schaffen“, unterstreicht Eichin.