Nach tödlichem Zugunfall
: Mann soll mit Absicht auf die Gleise in Gengenbach gefahren sein

Die Polizei hat nach dem tragischen Zugunfall am Mittwoch an einem Bahnübergang im Gengenbacher Ortsteil Schönberg über den Stand der Ermittlungen informiert.
Von
red/mw
Gengenbach
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Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle am Bahnübergang.

Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle am Bahnübergang.

Einsatzreport-24
  • Polizei berichtet nach tödlichem Zugunfall in Gengenbach von möglicher Suizidabsicht.
  • Zeugen: Mann umfuhr geschlossene Halbschranken bei Rot und hielt im Gleisbereich.
  • Kurz zuvor soll dasselbe Auto ähnliche Manöver an gesenkten Halbschranken versucht haben.
  • Zug fuhr nach Spurensicherung zum Bahnhof Haslach weiter – keine Verletzten im Zug.
  • Fahrgäste wurden betreut, Zeugen im Zug identifiziert, Weiterfahrt im Ersatzzug möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem tödlichen Zugunfall am Mittwoch bei Genegnbach hat die Polizei neue Details bekannt gegben. „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, stellt sich der schwere Verkehrsunfall vom Mittwoch nun augenscheinlich so dar, dass der lebensältere Autofahrer womöglich in suizidaler Absicht in den Gleisbereich fuhr“, heißt es in der Mitteilung.

Wie mehrere Zeugen übereinstimmend berichteten, sei der Mann bei geschlossenen Halbschranken und dauerhaft anzeigendem Rotlicht um die Sperre herumgefahren und habe das Auto im Gleisbereich angehalten, als sich zeitgleich der Zug aus Richtung Gengenbach näherte und es schließlich zum Zusammenstoß kam.

Zeugen gaben laut Polizei darüber hinaus an, dass augenscheinlich dasselbe Fahrzeug kurz zuvor bereits ähnliche Fahrmanöver zum versuchten Umfahren der gesenkten Halbschranken tätigte.

Nach der Spurensicherung am Zug, fuhr dieser weiter zum Bahnhof in Haslach. Bereits nach dem Halt am Ort der Kollision wurden die Fahrgäste durch Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt. In Haslach wurden Zeugen des Geschehens aus dem Zug durch Polizeikräfte identifiziert.

Weiter bestätigte sich, dass es keine Verletzte im Zug gab. Dessen Insassen konnten ihre Fahrt in einem bereitstehenden Zug fortsetzen. Durch den Rettungsdienst wurden indes Zugpassagiere aus der Gegenrichtung, die auf den Schienenersatzverkehr wechseln mussten, betreut.

Wir berichten grundsätzlich nicht zu Suiziden, sofern dies nicht durch die Öffentlichkeitswirksamkeit des Geschehens geboten erscheint. Wenn Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld sich in einer akuten seelischen Krise befindet, nehmen Sie die Situation ernst und suchen Sie Unterstützung. Gespräche mit vertrauten Personen oder professionelle Hilfe können entlasten. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Notruf (112 oder 110) oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117). Auch Telefonseelsorgen bieten rund um die Uhr anonym und kostenlos Hilfe an.

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