Nach tödlichem Zugunfall
: Hunderte Passagiere stranden am Haslacher Bahnhof

Ein Pkw krachte am Mittwoch bei Gengenbach gegen einen fahrenden Zug – der Autofahrer starb. Der Regionalexpress steuerte den nächsten geeigneten Bahnhof an, wo nun 200 Fahrgäste von der Polizei befragt werden.
Von
Marco Armbruster
Gengenbach/Haslach
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Nach einem schweren Zugunglück bei Gengenbach sind rund 200 Passagiere eines Regionalexpress am Haslacher Bahnhof vorerst gestrandet.

Nach einem schweren Zugunglück bei Gengenbach sind rund 200 Passagiere eines Regionalexpress am Haslacher Bahnhof vorerst gestrandet.

Kamera 24
  • Tödlicher Unfall bei Gengenbach: Pkw fuhr an halbseitig beschranktem Übergang in den Gleisbereich.
  • Der Wagen prallte gegen einen fahrenden Regionalexpress – der Autofahrer starb noch vor Ort.
  • Der Zug fuhr nach Spurensicherung zum nächstgeeigneten Bahnhof Haslach und entließ die Fahrgäste.
  • Rund 200 Passagiere wurden dort von Polizei befragt; Betreuung und Versorgung standen bereit.
  • Der Zugführer blieb laut ersten Erkenntnissen unverletzt, die Ermittlungen zum Hergang dauern an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem tödlichen Unfall am Mittwochvormittag bei Gengenbach nahm der Regionalexpress nach nicht aufschiebbaren Spurensicherungsmaßnahmen am Zug und in Zusammenarbeit mit einem DB-Notfallmanager seine Fahrt vorläufig wieder auf und fuhr bis zu einem nächstgeeigneten Bahnhof weiter.

Dort durften die Insassen die Wagen verlassen. Sie wurden durch Beamte des Polizeipräsidiums Offenburg und der Bundespolizei befragt. Ein Versorgungs- und Betreuungsangebot wird dort ebenfalls vorgehalten.

Ersten Ermittlungen zufolge war der beteiligte Pkw gegen 11 Uhr am halbseitig beschrankten und funktionsbereiten Bahnübergang in den Gleisbereich eingefahren und in der weiteren Folge mit dem Zug zusammengestoßen. Der Pkw-Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der Zugführer blieb ersten Erkenntnissen nach unverletzt und wurde durch das DB-Notfallmanagement und den Rettungsdienst betreut.

Zum genauen Unfallhergang dauern die Ermittlungen vor Ort noch an.

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