Kontrollen in Offenburg
: Polizei erstattet 14 Anzeigen nach Zweiradaktionstag

Einen betrunkenen E‑Scooter-Fahrer, Handyverstöße und Fahrer ohne Erlaubnis entdeckte die Polizei bei ihren Kontrollen am Mittwoch in Offenburg. Insgesamt stellten die Beamten 270 Ordnungswidrigkeiten fest.
Von
Lena Dahms
Offenburg
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Neben Fahrrädern nahm die Polizei beim Zweiradaktionstag auch E-Scooter und Pedelecs unter die Lupe.

Neben Fahrrädern nahm die Polizei beim Zweiradaktionstag auch E-Scooter und Pedelecs unter die Lupe.

Marco Armbruster
  • Polizei kontrollierte am Mittwoch präsidiumsweit Zweiräder, E‑Scooter und Pedelecs.
  • Über 100 Beamte prüften 420 Fahrräder, 180 Pedelecs und 270 E‑Scooter von 7 bis 17.30 Uhr.
  • Ergebnis: knapp 270 Ordnungswidrigkeiten, u. a. Gehwegfahrten, Handyverstöße, Rotlicht.
  • 14 Anzeigen wegen u. a. fehlender Versicherung, Fahren ohne Erlaubnis und Trunkenheit.
  • Ein E‑Scooter wurde wegen Manipulationsverdachts sichergestellt – Promillegrenzen gelten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Polizeipräsidium Offenburg veranstaltete am Mittwoch einen präsidiumsweiten „Zweiradaktionstag“, um die Verkehrssicherheit für Fahrradfahrende und Nutzer von E-Scootern und Pedelecs zu erhöhen. Im Fokus standen laut einer Mitteilung der Polizei insbesondere repressive und präventive Maßnahmen, Überprüfungen auf manipulierte Pedelecs und E-Scooter, das Tragen von Fahrradhelmen sowie die Überwachung der regelkonformen Nutzung von E-Scootern.

Zwei stationäre Kontrollstellen in den Bereichen Baden-Baden und Offenburg wurden im Rahmen der Aktion unter der Federführung der Verkehrspolizeiinspektion eingerichtet. Insgesamt waren mehr als
100 Beamte im Einsatz, die zwischen 7 Uhr und 17.30 Uhr präsidiumsweit mehr als 420 Fahrräder, 180 Pedelecs und 270 E-Scooter kontrollierten.

E-Scooter mit Verdacht auf Manipulation wird weiter überprüft

Die Kontrollen ergaben knapp 270 Verkehrsordnungswidrigkeiten, die zu Verwarnungen oder
Bußgeldverfahren führten. Die meisten Verstöße betrafen das Fahren auf Gehwegen,
fehlende Reflektoren beziehungsweise vorgeschriebene Ausrüstung, Handyverstöße,
die Missachtung von Rotlicht, die Mitnahme von Personen auf E-Scootern und kleinere Mängel an den Fahrzeugen.

Aufgrund des Verdachts von Manipulationen wurde unter anderem ein E-Scooter sichergestellt und zur weiteren Überprüfung auf die Dienststelle der Verkehrspolizeiinspektion Baden-Baden gebracht.

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Promillegrenzen gelten auch für E-Scooter

Mehrere Verkehrsstraftaten stellten die Beamten ebenfalls fest. In 14 Fällen wurden Anzeigen unter
anderem wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis, aber auch wegen einer Trunkenheitsfahrt erstattet.

In letzterem Fall ging den Beamten des Polizeireviers Offenburg gegen 18.30 Uhr ein betrunkener 50-jähriger E-Scooter-Fahrer mit 1,5 Promille ins Netz. Die Polizei weist darauf hin, dass für die Nutzung von E-Scootern die gleichen Promillegrenzen wie beispielsweise für das Autofahren gelten. Bei
Missachtung sind mit Fahrverboten und weiteren führerscheinrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.