Waffenhersteller in Oberndorf: Weshalb Heckler & Koch ein wichtiger Standortfaktor ist

Handwaffen „Made in Oberndorf“ sind bei Militär- und Sicherheitskräften weltweit gefragt. Der Boom des Traditionsunternehmens Heckler & Koch kommt auch bei der Stadt an. (Symbolbild)
Wolf von Dewitz/dpa- Heckler & Koch kündigt rund 230 Mio. Euro Investitionen an – auch für Oberndorf.
- Die Stadt meldet starke Aufträge: 250.000 G95-Sturmgewehre für die Bundeswehr.
- Bürgermeister betont Vorteile: Gewerbesteuer, viele Arbeitsplätze, verlässliche Partnerschaft.
- HK beschäftigt etwa 1350 Mitarbeitende, rund 85 Prozent arbeiten in Oberndorf.
- Geplant sind neue Fertigungsanlagen, ein Logistikzentrum sowie Schieß- und Montagezentrum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Rüstung boomt. Davon profitiert auch der Wirtschaftsstandort Oberndorf. Nachdem das Programm „HK100“ – die Zahl steht für die Millionensumme, die Heckler & Koch von 2020 bis 2025 schwerpunktmäßig am Standort Oberndorf investiert hat –, abgeschlossen ist, sind bereits weitere, massive Investitionen des Rüstungsunternehmens angekündigt.
So sprach HK-Vorstandsvorsitzender Jens Bodo Koch beispielsweise bei der Aktionärsversammlung, bei der eine Rekordbilanz vorgestellt wurde, von rund 230 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren in die Weiterentwicklung internationaler Standorte, aber eben auch in den Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Oberndorf und moderne Fertigungstechnologien fließen sollen.
Die Stadt Oberndorf zeigt sich denn auch „erfreut über die positive Geschäftsentwicklung und die umfangreichen Investitionsankündigungen“ des Oberndorfer Traditionsunternehmens, wie sie mitteilt. So unterstreiche der vollständige Abruf des Rahmenvertrags für 250.000 „G95“-Sturmgewehre die Leistungsfähigkeit des Standorts: Nach G3 und G36 ist auch die nächste Generation der Ordonanzwaffe der Bundeswehr „Made in Oberndorf“.
„Über das weitere finanzielle Engagement von Heckler und Koch freue ich mich. Dies ist ein starkes Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Oberndorf am Neckar und zeigt, dass wir allerbeste Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg auf Weltniveau bieten. Hiervon profitiert das Unternehmen, aber auch wir als Stadt“, äußert sich Bürgermeister Matthias Winter zur Entwicklung des Rüstungsunternehmens, das unlängst sein 75. Jubiläum feierte, und erklärt: „Durch ein starkes Gewerbesteueraufkommen und die hohe Zahl an Arbeitsplätzen wird unser Wohlstand und der damit verbundene Gestaltungsspielraum gesichert. Hierfür sind wir allen unseren Unternehmen sehr dankbar. Wir werden als Stadt auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein, der sein Gewerbe bestmöglich unterstützt."
Heckler & Koch beschäftigt aktuell rund 1350 Mitarbeiter, von denen etwa 85 Prozent am Stammsitz in Oberndorf arbeiten. Das Unternehmen ist damit einer der wichtigsten Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Die angekündigten Investitionen in Technologie, Infrastruktur und Produktionskapazitäten – darunter neue Fertigungsanlagen, ein Logistikzentrum sowie ein Schieß- und Montagezentrum – sicherten auch die Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Perspektive der gesamten Region, teilt die Stadt mit
