Waffen aus Oberndorf
: Großauftrag – Bundeswehr sichert sich 250.000 G95A1/KA1-Sturmgewehre

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat den Rahmenvertrag über 250.000 G95A1/KA1-Sturmgewehre von Heckler&Koch vollständig abgerufen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Das G95

Die vollständige Umsetzung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags steht laut Heckler&Koch für den konsequenten Modernisierungskurs der Bundeswehr.

Daniel Karmann/dpa
  • Bundeswehr ruft den Rahmenvertrag über 250.000 G95A1/KA1-Sturmgewehre vollständig ab.
  • Heckler & Koch sieht darin einen Schritt der Bundeswehr-Modernisierung – und Vertrauensbeweis.
  • Erste Gewehre wurden bereits im Dezember 2025 an die Bundeswehr ausgeliefert.
  • H&K investiert mehr als 230 Mio. Euro in Kapazitäten, Technik, Infrastruktur und Standorte.
  • Das BAAINBw setzt die Beschaffung laut H&K professionell um und stärkt die Einsatzbereitschaft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Damit wird die Einführung des neuen Standardsturmgewehrs der Bundeswehr in vollem Umfang umgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der deutschen Streitkräfte vollzogen, wie Heckler&Koch am Montagabend mitteilte.

Die Entscheidung unterstreiche die Bedeutung einer vorausschauenden und konsequenten Beschaffungspolitik für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Gleichzeitig bestätige sie das Vertrauen in die Fähigkeit von Heckler & Koch, auch umfangreiche Beschaffungsvorhaben zuverlässig, termingerecht und in hoher Stückzahl umzusetzen.

Erste Sturmgewehre im Dezember ausgeliefert

Bereits im Dezember 2025 hatte Heckler & Koch die ersten G95A1/KA1-Sturmgewehre an die Bundeswehr ausgeliefert. Mit der nun erfolgten Ausschöpfung des Vertragsvolumens wird die Ausstattung der Truppe mit dem neuen Standardsturmgewehr konsequent vorangetrieben.

„Die Modernisierung der Bundeswehr ist eine gesamtstaatliche Aufgabe. Das BAAINBw leistet dabei einen entscheidenden Beitrag, indem es komplexe Beschaffungsvorhaben mit hoher Professionalität und strategischer Weitsicht umsetzt. Die vollständige Beauftragung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags ist Ausdruck einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und zugleich ein wichtiges Signal für die weitere Stärkung der Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte“, sagt Jens Bodo Koch, Vorstandsvorsitzender der H&K AG.

„Diese Entscheidung bestätigt zugleich unsere langfristige Unternehmensstrategie. Industrielle Leistungsfähigkeit entsteht nicht erst mit dem Eingang eines Auftrags, sondern durch kontinuierliche Investitionen über viele Jahre hinweg. Wer Streitkräfte schnell und zuverlässig ausrüsten will, muss die erforderlichen Kapazitäten schaffen, bevor sie benötigt werden. Unsere Investitionen der vergangenen Jahre versetzen uns heute in die Lage, auch große Beschaffungsprogramme zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit umzusetzen.“

Mehr als 230 Millionen Euro werden investiert

Heckler & Koch hat seine industrielle Basis in den vergangenen Jahren ausgebaut. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Investitionsprogramms HK100 setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs mit dem Programm HK Evolution fort, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Insgesamt investiert Heckler & Koch mehr als 230 Millionen Euro in zusätzliche Produktionskapazitäten, moderne Fertigungstechnologien, Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung seiner internationalen Standorte. Damit schaffe das Unternehmen die Voraussetzungen, nationale und internationale Streitkräfte auch bei großvolumigen Beschaffungsvorhaben langfristig zuverlässig zu versorgen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die vollständige Umsetzung des G95A1/KA1-Rahmenvertrags stehe damit gleichermaßen für den konsequenten Modernisierungskurs der Bundeswehr und für die Leistungsfähigkeit einer starken deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie als verlässlichem Partner der Streitkräfte.

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