Umweltschutz in Dornhan
: 2000 Jungbäume gegen den Klimawandel

675 Spitzahorne und 1325 Douglasien werden zur Vielfalt des regionalen Ökosystems im Dornhaner Gemeindewald beitragen. Die Firma Glatthaar Keller hat dies durch Baumspenden möglich gemacht.
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(red/pm)
Oberndorf
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Revierleiter Maximilian Rieger (von links), Reiner Heinzelmann (Kaufmännischer Geschäftsführer der Glatthaar Keller GmbH & Co. KG) und Bürgermeister Markus Huber freuen sich über die jungen Bäume.

Laura Peters

Kürzlich fand in Dornhan die symbolische Baumspendenübergabe von 2000 Jungbäumen statt, gespendet von der Firma Glatthaar Keller. Diese lässt für jedes im Jahr 2024 realisierte Neubauprojekt einen Baum pflanzen.

Im Frühjahr wurden daher unter fachkundiger Anleitung im Dornhaner Gemeindewald bereits 2000 Bäume gesetzt, eine weitere Aktion ist im Herbst geplant.

In der Region verwurzelt

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Baden-Württemberg (SDW BW) ist dabei Kooperationspartnerin und findet geeignete Flächen von Wald besitzenden Kommunen.

Reiner Heinzelmann ist begeistert von der Aktion: „Als familiengeführtes Unternehmen, das europaweit tätig, aber in der Region stark verwurzelt ist, möchten wir einen Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten.

Mit klimaschonenden Innovationen rund um Kellerbau und Bodenplatten ist es uns aktuell gelungen, die CO₂-Bilanz unserer Produkte durch einen wesentlich reduzierten Zementverbrauch entscheidend zu verbessern“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer der Glatthaar Keller GmbH & Co. KG.

Bäume sind zukunftsfähig

„Damit leisten auch Baufamilien, die sich für Glatthaar Keller entscheiden, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“

Bei der Baumarten-Zusammensetzung der sauerstoffproduzierenden Nachwuchstalente haben die jeweiligen Forstreviere, die Baumspenden erhalten, die Zukunftsfähigkeit der Jungpflanzen stets im Fokus.

Vielfalt für das Ökosystem

Maximilian Rieger, Forstrevierleiter Dornhan, hat die Fläche im Gemeindewald geplant: „In erster Linie wird im Bereich Hochgericht zwar Nadelholz angebaut, aber der Spitz-Ahorn soll später seine Samen im Hangbereich verbreiten und die Entwicklung zu einem Mischwald unterstützen.“

Im Gemeindewald Dornhan werden in Zukunft 675 Spitz-Ahorne und 1325 Douglasien zur Vielfalt des regionalen Ökosystems beitragen.

Kontakt zur Schutzgemeinschaft

„Ich möchte der Firma Glatthaar Keller im Namen der Stadt Dornhan und des Gemeinderates meinen herzlichsten Dank für diese großzügige und nachhaltige Spende ausdrücken.

Durch die Pflanzung von 2000 Bäumen auf der Gemarkung Dornhan können wir einen nachhaltigen Beitrag zur Bewahrung unseres Ökosystems vor Ort leisten. Danken möchte ich auch dem Forstrevierleiter Maximilian Rieger, der den Kontakt zur Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hergestellt hat, was diese Spende erst ermöglichte.

Starkregen zeigt die Klimakrise

Darüber hinaus ist dies ein hervorragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Rottweil und seinen Gemeinden. Die jüngsten Starkregenereignisse haben wieder einmal anschaulich verdeutlicht, wie wichtig lokale Beiträge gegen die Klimakrise sind.

Dies ist uns als Teil der Nachhaltigkeitsregion ein besonderes Anliegen“, sagt Markus Huber, Bürgermeister der Stadt Dornhan über die gelungene Kooperation für den klimastabilen Waldumbau in Baden-Württemberg.

Jede Jungpflanze ein Erfolg

Die Ausführungen des Bürgermeisters Huber kann Laura Peters, stellvertretende Geschäftsführerin der SDW BW, bekräftigen.

„Für die SDW ist jeder gepflanzte Baum ein riesen Erfolg und gleichzeitig eine Anknüpfung an eine unserer Gründungsideen. Neben der Waldpädagogischen Arbeit sind die Baumpflanzungen bis heute zentrales Element der Vereinsarbeit.

Wir bewirtschaften keine eigenen Waldflächen, viel mehr sind wir eine zentrale Vermittlungsstelle zwischen nachhaltig begeisterten Unternehmen und Stiftungen, die durch finanzielle Unterstützung Baumpflanzungen möglich machen, und Waldbewirtschaftern, die mit diesen Mitteln zum Erhalt oder der Herstellung von Waldflächen beitragen“, erklärt Laura Peters, stellvertretende Geschäftsführerin der SDW BW.

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