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Dornhan Sicherheit geht vor

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Maximilian Rieger ist der neue Förster in Dornhan. Foto: Schwarzwälder Bote

Maximilian Rieger ist der neue Förster in Dornhan. Am 1. Oktober hat er als Nachfolger von Johannes Huber sein Dienstzimmer im Bauhof bezogen.

Dornhan. Mit 24 Jahren ist er der jüngste Förster im Landkreis Rottweil. Rieger stammt aus Horb-Neckarhausen. An der Fachhochschule Schadenweiler Hof in Rottenburg hat er Forstwirtschaft studiert. Danach wechselte er als Anwärter für den gehobenen Dienst an den kommunalen Zweckverband Öfflingen in Rheinland-Pfalz, wo er seine Ausbildung abschloss. Als sich die Möglichkeit ergab, das Forstrevier in Dornhan mit seinen rund 1500 Hektar Privat- und Stadtwald zu übernehmen, hat er zugesagt.

Bisher saß er mehr am Schreibtisch. Er habe noch einiges aufarbeiten müssen. Doch jetzt stehen größere Sicherungsmaßnahmen an. An mehreren Straßen im Stadtgebiet müssen absterbende und abgestorbene Bäume entfernt werden. "Wir haben viele Käferschäden", hat Rieger bereits festgestellt. Es werde noch dauern, bis das Schadholz, verursacht auch durch Sturm, aufgearbeitet sei. Der Zeitdruck ist im November aber nicht besonders groß. Der Käfer fliegt zwar noch, jedoch sei er nicht mehr so aktiv wie im heißen Sommer. Rieger ist optimistisch, die geschädigten Bäume rechtzeitig aus dem Wald zu bringen, bevor der Käfer im Frühjahr wieder ausschwärmt.

Bei dem ab kommenden Montag geplanten Einschlag werden rund 150 Festmeter Holz anfallen. Gefällt werden außer den Käferbäumen dabei auch Eschen. Das Eschentriebsterben lässt keine andere Wahl. Ein kleiner Teil der Baumstämme soll als Brennholz verkauft werden.

Autofahrer müssen sich während der Hiebarbeiten etwas in Geduld üben. Wenn Bäume gefällt werden, wird der betroffene Straßenabschnitt mit einer Ampel gesperrt.

Das soll keine Schikane sein: "Es geht um die Sicherheit", erklärt Rieger, der die Sicherungsmaßnahmen mit der Straßenmeisterei abgesprochen hat. Die Autofahrer sollten mit bis zu zehn Minuten Wartezeit rechnen. So lange könne es dauern, wenn der Fällvorgang komplizierter sei.

Der Förster weist darauf hin, dass bei Trockenschäden und anderen Schadsymptomen an den Bäumen auch ein hohes Risiko für die Forstarbeiter besteht. Deren Sicherheit habe oberste Priorität. Die gefällten Bäume in Straßennähe werden auf die Seite gezogen. Dann kann der Verkehr wieder rollen.

Die Verkehrssicherungshiebe erfolgen abschnittsweise. Beginn ist am kommenden Montag, 9. November, in der Lossburger Straße in Gundelshausen um 8 Uhr. Gegen 16 Uhr dürften dort die Arbeiten beendet sein. Vom 10. bis 13. November sind die Forstarbeiter entlang der L 410 von Dornhan Richtung Busenweiler tätig. Dort zeigt Rieger auf einen entwurzelten Baum. Er könnte leicht den Hang herunter und auf die Straße rutschen. Es werde nicht ganz einfach sein, ihn nach oben zu ziehen. Eine Ampelregelung ist auch vorgesehen.

Eine größere Aktion wird dann der Abschnitt von Dornhan Richtung Bettenhausen sein. Hier sind die Holzfällarbeiten vom 14. November bis voraussichtlich 1. Dezember terminiert. Am letzten Arbeitstag kommt die Ampel in der Nähe der Abzweigung nach Fürnsal zum Einsatz.

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