Spezialitäten aus acht Ländern
: So bunt war das „Fest der Kulturen“ in Schiltach

Auf eine kulinarische Weltreise konnten sich die Besucher beim neunten „Fest der Kulturen“ am Sonntag in Schiltach begeben.
Von
Niklas Ortmann
Oberndorf
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Gute Laune herrschte bei den portugiesischen Vertretern, die Spezialitäten wie Muselitos (Krebsfleischbällchen) oder Bifanas no pão (portugiesisches Steak im Wecken) anboten.

Niklas Ortmann

Von Indonesien über Syrien und Afghanistan nach Portugal, Italien, Ungarn und in die Ukraine, dann wieder nach Deutschland zurück – und das alles zu Fuß: Beim neunten „Fest der Kulturen“ am Sonntag auf dem Parkplatz bei der Friedrich-Grohe-Halle konnten sich die Besucher auf eine Weltreise begeben und dabei allerhand Köstlichkeiten entdecken. Sei es Dadar Gulung (grüne Pfannkuchen) oder Lumpia (Frühlingsrollen) am indonesischen Stand, eine afghanische Reispfanne oder Lángos aus der ungarischen Küche. Bei dem heißen Wetter durften auch die Erfrischungen nicht fehlen, zur Auswahl standen etwa ein kühler Limoncello Spritz aus Italien oder ein Portonic am portugiesischen Stand.

Fest soll internationales Miteinander fördern

Ulrike Stein, Leiterin des Schiltacher „Treffpunkt“, und Evelyne Schinle aus dem Vorstand der Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell freuten sich in ihrer Eröffnungsrede, dass acht Länder bei dem Fest vertreten sind. Alles Familien oder Vereine aus Schiltach und Umgebung, so Stein, die viel Zeit in die Vorbereitung investiert hätten, die bereits im Oktober vergangenen Jahres begonnen habe. Das Fest, das coronabedingt letztmalig vor sechs Jahren stattgefunden hatte, solle Einblicke in fremde Kulturen ermöglichen und das internationale Miteinander fördern, betonte Stein. In der heutigen Zeit gebe es kaum etwas, das wichtiger wäre.

„Wir haben aus zwei Festen eins gemacht“, wies Evelyne Schinle auf den Tag der offenen Tür im Gottlob-Freithaler-Haus hin, der zeitgleich stattfand. Den Tag über bekamen die Besucher dort Einblicke in das Gebäude und konnten sich über die Arbeit der Sozialgemeinschaft informieren.

Musik aus verschiedenen Ländern

Das Rahmenprogramm war schließlich ähnlich bunt wie das Fest selbst: Nach der Eröffnung durch den Posaunenchor gab es am Nachmittag Musik aus diversen Ländern. Den Anfang machte das Trio „A Voice, Six Strings and a Wooden Box“ mit portugiesischem Fado. Später spielte „Gipsy Gold“ Musik der Sinti und Roma, bevor das Duo „Dos Mundos“ und anschließend die irische Sängerin Lynda Cullen das Fest ausklingen ließen.

Für die kleinen Besucher gab es im Erlebnisgarten des Gottlob-Freithaler-Hauses das Kindertheater „Ein Clown entdeckt die Welt“ zu sehen.

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