Jubiläum in Oberndorf: Fechten, freuen und feiern

Bei dem großen Jubiläumsfest trafen alte Anekdoten aus vergangenen Turnieren auf neue Geschichten aus dem Vereinsleben der Fechtabteilung.
Hübner- Die Fechtabteilung Oberndorf feierte ihren 75. Geburtstag mit einem Jubiläumsabend.
- Armin Hug hielt die Festrede, Bürgermeister Matthias Winter würdigte den Verein.
- Prägend war Klaus Laufer, der von 1966 bis 2023 die Abteilung leitete.
- Im Jubiläumsjahr bestanden Jugendliche die Anfängerprüfung und ein Fünfkampf fand statt.
- Dagmar und Günther Walter wurden für über 40 Jahre Jugendarbeit geehrt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach der Begrüßung durch Abteilungsleiter Armin Hug in der Altoberndorfer Turnhalle gehörte die Bühne der Fechtjugend. Unter der Leitung von Günther Walter und Anja Wannenmacher präsentierten die Nachwuchsfechter ihr Können.
Bürgermeister Matthias Winter würdigte die Bedeutung der Fechtabteilung für das sportliche und gesellschaftliche Leben in Oberndorf. Im Mittelpunkt stand jedoch die Festrede von Hug, der die Geschichte der Fechtabteilung Revue passieren ließ.
Ein Jahr der Erfolge
Eine herausragende Rolle nahm dabei Klaus Laufer ein, der die Abteilung von 1966 bis 2023 leitete und damit über nahezu sechs Jahrzehnte hinweg entscheidend prägte. Mit seinem langjährigen Einsatz formte er die Fechtabteilung zu der Gemeinschaft, die sie heute ist.
Dass in Oberndorf auch in einer für viele Vereine nicht einfachen Zeit weiterhin gefochten werden kann, sei keineswegs selbstverständlich. Es brauche Menschen, die Verantwortung übernehmen, ihre Begeisterung weitergeben und dem Sport über viele Jahre treu bleiben.

Die Schrittübungen sind präzise.
HübnerAuch im Jubiläumsjahr gab es wichtige sportliche Erfolge zu feiern. Die Oberndorfer Fechtabteilung konnte eine Anfängerprüfung für ihre jugendlichen Fechter durchführen. Alle Jugendlichen bestanden die Prüfung mit Bravour und dürfen nun bei Fechtturnieren an den Start gehen. Damit ist für sie der Weg zu den ersten Gefechten im Wettkampf geebnet.
Ein weiteres Highlight war die erstmalige Durchführung eines Fünfkampfs in Oberndorf im September. Die Disziplinen Schießen, Schwimmen, Kugelstoßen, Laufen und Fechten verlangten den Teilnehmern vielseitige Fähigkeiten, Ausdauer und Konzentration ab. Auch die Vereinsmeisterschaften fanden am 10. Oktober ihren Platz. Und zwar deshalb, damit die Ehrungen am Jubiläumsabend stattfinden konnten.
Bewährte Jugendarbeit
Gewürdigt wurden auch jede, die den Verein über Jahrzehnte hinweg tragen. Zu den langjährigen Weggefährten des Fechtsports zählen die drei „jung Senioren Musketiere“ Gerald Weber, Rüdiger Laufer und Armin Hug. Alle drei sind dem Fechtsport seit mehr als 50 Jahren treu verbunden. Ihre Leidenschaft steht beispielhaft für Beständigkeit, Kameradschaft und die Begeisterung für das Fechten.
Ein besonders bewegender Moment war die Würdigung von Dagmar und Günther Walter. Seit mehr als 40 Jahren bringen sie der Fechtjugend die Grundlagen des Fechtens bei, begleiten die jungen Sportler und stehen ihnen als Betreuer zur Seite.

Für manch einen der Geehrten heißt es: Am besten immer eine Degenklinge Abstand.
HübnerIhr Einsatz reicht weit über die Vermittlung von Technik, Taktik und dem richtigen Umgang mit der Fechtwaffe hinaus. Sie schenken der Jugend Zeit, vermitteln Werte und schaffen ein Umfeld, in dem sportliche Entwicklung und Gemeinschaft wachsen können.
Danach stand der gemütliche Teil und das Wiedersehen mit den früheren Vereinskameraden an. Es wurde lebhaft erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Alte Anekdoten aus vergangenen Turnieren trafen auf neue Geschichten aus dem Vereinsleben.
Die weiteste Anreise hatte zweifellos Rasso Eizenberger, der gemeinsam mit seiner Frau extra aus Norwegen nach Oberndorf zum Jubiläumsabend angereist war. Das zeigt: Die Verbundenheit zum Verein endet nicht an Landesgrenzen.

Abteilungsleiter Armin Hug hat bei seiner Festrede viel zu erzählen.
HübnerDer Jubiläumsabend machte deutlich, was die Fechtabteilung Oberndorf seit 75 Jahren auszeichnet: sportlicher Ehrgeiz, gegenseitiger Respekt, Zusammenhalt und die Bereitschaft, Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen.
Mit vielen schönen Erinnerungen und voller Zuversicht blickten die Gäste in die Zukunft. Der Wunsch war klar: Möge die Fechtabteilung weiterhin junge Menschen für den Fechtsport begeistern und auch kommende Generationen für das Gefecht auf der Planche gewinnen.
