Fünfkampf beim TV Oberndorf
: Ein Highlight zum Geburtstag

Die Fechtabteilung des TV Oberndorf richtet im Rahmen ihres 75-jährigen Bestehens einen Klassischen Fünfkampf aus -   alle Teilnehmer und die Organisatoren kommen voll auf ihre Kosten.
Von
Armin Hug
Oberndorf am Neckar
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Nach einem spanenden Wettkampf stellten sich alle Teilnehmer des Fünfkampfs in Oberndorf zum gemeinsamen Gruppenfoto.

Nach einem spanenden Wettkampf stellten sich alle Teilnehmer des Fünfkampfs in Oberndorf zum gemeinsamen Gruppenfoto.

Hug
  • TV Oberndorf feierte 75 Jahre mit einem klassischen Fünfkampf in Oberndorf am Neckar.
  • Rund 40 Teilnehmende traten in Schießen, Schwimmen, Laufen, Kugelstoßen und Fechten an.
  • Start war um 9 Uhr in der Neckarhalle, Schießen beim Schützenverein mit zehn Ständen.
  • Schwimmen im Freibad, 50 oder 100 Meter, beste Damenzeit über 100 Meter: 1:11 Minuten.
  • Abschluss war Fechten auf sieben Bahnen – Gerald Weber gewann alle 15 Gefechte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schießen, Schwimmen, Kugelstoßen, Laufen und Fechten – unterschiedlicher könnten fünf Sportarten kaum sein. Genau diese Mischung macht den Klassischen Fünfkampf zu einer ganz besonderen sportlichen Herausforderung. So , verwandelte sich Oberndorf deshalb in einen Schauplatz für einen Wettkampf, bei dem Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Treffsicherheit und am Ende auch taktisches Geschick gefragt waren.

Fechtabteilung des TV Oberndorf lädt zum Jubiläumswettkampf

Im Rahmen ihres 75-jährigen Bestehens hatte die Fechtabteilung Oberndorf zum Fünfkampf eingeladen. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Teilen Deutschlands gingen an den Start. Bereits um 9 Uhr fiel in der Neckarhalle der Startschuss für einen langen und abwechslungsreichen Wettkampftag.

Zum Auftakt ist Treffsicherheit gefragt

Den Auftakt machte das Schießen beim Oberndorfer Schützenverein. Unter der fachkundigen Organisation von Sandra Melchinger standen gleich zehn Schießstände zur Verfügung. Damit konnten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zügig und reibungslos in den Wettkampf starten. Und schon hier zeigte sich, dass die Fünfkämpfer nicht nur mit dem Degen umgehen können: Gleich drei Teilnehmer knackten die magische Marke von 90 Ringen. Ein durchaus beeindruckender Auftakt – schließlich sollte an diesem Tag noch einiges an körperlicher Leistung folgen.

Vom Schießstand geht es direkt ins Wasser

Nach dem Schießen ging es ohne große Verschnaufpause weiter ins Oberndorfer Freibad. Je nach Altersklasse standen 50 oder 100 Meter auf dem Programm. Dabei konnten die Sportler zwischen Brust- und Freistilschwimmen wählen. Bei bestem Badewetter lieferten sich die Teilnehmer spannende Rennen. Besonders schnell unterwegs waren die Damen über 100 Meter: Eine Zeit von 1:11 Minuten sorgte für ein echtes Ausrufezeichen.

Leichtathleten sind gefragt

Viel Zeit zum Erholen blieb allerdings nicht. Als Nächstes warteten mit Laufen und Kugelstoßen gleich zwei klassische Leichtathletikdisziplinen. Damit der straffe Zeitplan eingehalten werden konnte, wurde das Teilnehmerfeld in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Hälfte auf der Laufbahn um Sekunden kämpfte, ging es für die andere Gruppe beim Kugelstoßen um jeden Zentimeter. Anschließend wurde gewechselt. Ein solcher paralleler Wettkampfbetrieb funktioniert allerdings nur mit vielen helfenden Händen. Für Zeitmessung, Weitenmessung, Einteilung und Startkommandos war deshalb ein engagiertes Helferteam im Einsatz. Unterstützt wurde die Fechtabteilung dabei tatkräftig von der Leichtathletikabteilung unter der Leitung von Dieter Franke. Dank dieser Unterstützung lief auch dieser Teil des Wettkampfes bestens organisiert ab.

Zum Abschluss folgt die Paradedisziplin der Gastgeber

Nach vier Disziplinen wartete zum Abschluss das, worauf die Gastgeber aus Oberndorf natürlich ganz besonders gewartet hatten: Fechten mit dem Degen. Dank der Unterstützung der Fechtfreunde aus Balingen waren  insgesamt sieben Fechtbahnen aufgebaut worden. So konnten die zahlreichen Gefechte parallel ausgetragen werden und der Wettkampf fand einen schnellen und spannenden Abschluss.

Besondere Regeln für den Fünfkampf

Beim klassischen Fünfkampf gelten dabei besondere Regeln: Ein Gefecht dauert lediglich zwei Minuten und wird auf drei Treffer ausgetragen. Jeder Treffer zählt – und jede Sekunde kann entscheidend sein. Einer zeigte dabei eine nahezu perfekte Bilanz: Der Oberndorfer Fechter Gerald Weber blieb in allen seinen 15 Gefechten ungeschlagen. Mit dieser beeindruckenden Leistung holte er die maximale Ausbeute von 16 Punkten im Fechten.

Nach dem letzten  Gefecht gibt es nur zufriedene Gesichter

Nach dem letzten Gefecht war der Wettkampftag jedoch noch lange nicht vorbei. Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die erfolgreichen Fünfkämpfer für ihre Leistungen ausgezeichnet. Danach ließ man den ereignisreichen Tag im Foyer der Neckarhalle bei Gesprächen und dem einen oder anderen Rückblick auf die sportlichen Höhepunkte gemütlich ausklingen.

Gelungenes Highlight im Jubiläumsjahr

Für die Fechtabteilung Oberndorf war der Fünfkampf damit ein weiteres gelungenes Highlight im Jubiläumsjahr. Besonders deutlich wurde an diesem Tag, dass der klassische Fünfkampf weit mehr ist als die Kombination von fünf Sportarten: Er verbindet unterschiedliche Sportler, Vereine und Generationen Der jüngste Teilnehmer war 12 Jahre und der älteste 83 Jahre.