„Bibersee“ bei Mühlheim
: Viel Nahrung für Schwäne und Störche

Auch wenn es für Landwirte „Land unter“ heißt – der Biber bei Mühlheim sorgt mit seinem angestauten See für neue Nahrungsquellen bei anderen Tieren.
Von
red/pm
Sulz-Mühlheim
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Jungschwäne im Herbst 2026 in Sulz-Mühlheim

Die Jungschwäne fühlen sich wohl.

Polet
  • Biber stauten in Mühlheim Wiesen auf, wodurch sich große Seen bildeten.
  • Der Hofbesitzer stellte einen Weidezaun auf, Kühe nutzen Schatten und Wassernähe.
  • Störche finden dort viel Futter und verlegten ihren Ruheplatz in Bäume – abends Kirchturm.
  • Seit 2022 überwintern Störche in Mühlheim, gelegentlich unternehmen sie „Urlaubstrips“.
  • Ein Schwanenpaar hat fünf Jungschwäne, vom Neckar an den Weiherhof umgesiedelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon vor geraumer Zeit haben die Biber im Sulzer Stadtteil Mühlheim am Weiherhoftal ihre Dämme gebaut. Dort, wo zuvor ein Landwirt die Wiese für sein Grünfutter nutzen konnte, bildeten sich somit  große Seen.

Mittlerweile hat der Hofbesitzer auf der Hangseite einen Weidezaun angebracht. Die Kühe können sowohl im Schatten der Hecken verweilen, als auch die Nähe zum Wasser suchen. In den Gewässern finden auch die Störche ausreichend Futter. Bei einem Kontrollgang war Storchenbetreuer Hartmut Polet erstaunt.

Jungschwäne in Aktion

Denn die Störche haben ihren Ruheplatz in die umstehenden Bäume verlegt – und somit eine denkbar kurze Wegstrecke zur Futtersuche. Abends waren beide Tiere wieder auf dem Mühlheimer Kirchturm anzutreffen. Seit 2022 überwintern die Störche in Mühlheim, von wo sie auch gelegentliche „Urlaubstrips“ unternehmen.

Erstmals konnte Polet auch das Schwanenpaar mit den Jungschwänen sichten. Von sieben Küken haben fünf Jungschwäne überlebt. Oft werden Jungen die Beute von Raubvögeln oder sie sterben in Folge einer Darmkrankheit, die meist auf stehende Gewässer zurückzuführen ist.

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Die Schwäne sind im Januar vom Neckar in Sulz an die Gewässer am Weiherhof umgesiedelt. Denn zwischenzeitlich hat der Biber den Weiherbach mit zwei weiteren Dämmen bebaut, sodass kein ausreichendes Wasser mehr zu den Fischteichen zur dortigen Zucht fließen kann.