Störche in Sulz-Mühlheim
: Sicherheit geht vor - Jungtiere bleiben ohne Ring

Sicherheit geht auch in Sachen Storchenbetreuung vor. Tiere und Mensch sollen dabei geschützt werden. Die Jungstörche im Sulzer Teilort Mühlheim bleiben deshalb ohne Ring.
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(red/pm)
Oberndorf
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Ziemlich aufgeweckt präsentieren sich die drei Jungstörche in Mühlheim bereits (hier ein Bild von Fronleichnam).

Polet

Die Mühlheimer Störche hatten dieses Jahr sehr früh gebrütet. So kamen die Storchenringe leider auch sehr spät zu Storchenbetreuer Hartmut Polet.

Geplant gewesen sei auch die Besenderung für ein neues Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts in Radolfzell, teilt Polet mit. Technische Probleme habe er im Probelauf der Sender vom zuhause aus mit der Vogelwarte lokalisieren können.

Nach Verzögerungen in den Vorbereitungen musste der Storchenbetreuer aber erkennen, dass das Hochfahren ans Nest gefährlich werden könnte: Wenn die Jungstörche nicht in Schockstarre verfallen, greifen sie an – oder flüchten in Panik aus dem Nest.

Aber für 2027 sind schon jetzt die Storchenringe vorrätig. In Mühlheim freuen sich drei Störche auf den ersten Flug in Richtung Afrika.

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Freuen darf sich Polet über die Rettung eines Jungstorches in Wittershausen. Ebenso über die Ansiedlung eines Storches in Bochingen. Der Storch in Bochingen ist noch Junggeselle, was kein normales Paarungsverhalten der Störche ist. Deshalb müsse der Horst auch besonders beobachtet werden.