River-Spring in Nagold
: „Das bisher größte Event“ - so war der Start des Charity-Festivals

Techno, gute Laune und ein Sommer, der für viele Gäste für immer in Erinnerung bleibt: Das River-Spring-Festival in Nagolds Badepark geht in die nächste Runde. Hier sind die Bilder.
Von
Manuel Virág
Oberndorf
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Beste Stimmung herrschte beim River-Spring-Festival im Badepark Nagold.

Manuel Virág

Wenn sich auf der Burgruine Hohennagold noch irgendwo versteckt ein schlafender Keltenkrieger befinden sollte, dann wäre dieser spätestens jetzt wach - denn auf die Burg schallten am Freitagnachmittag mal wieder knallige Basswellen aus dem Nagolder Badepark, die verkündeten: Das Riverspring-Festival ist wieder da!

Pünktlich um 14 Uhr wummerten im Badepark die Boxen - ein Beben wie bei einem Kanonenschuss, sinnbildlich für den Startschuss der diesjährigen Techno-Party. Wie jedes Jahr geht es bei dem Event des Vereins „Charity Events Nagold“ um den guten Zweck: Der Erlös wird gespendet.

In diesem Jahr geht die Spende an die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ in der Uni-Kinderklinik Tübingen.

Ein Start so heiß wie die Temperaturen

Ein DJ-Duo, bestehend aus dem Nagolder „Druckwelle“-Mitbegründer „L.I.Ø.“ und dem Stuttgarter Producer „Caboo“, eröffnete das Open-Air auf der Bühne auf der großen Badepark-Wiese. Bis 15.30 Uhr sorgten sie mit groovigem Techhouse gleich für gute Laune bei den eintrudelnden Partygästen.

Partylaune trotz Hitze: Auf der großen Wiese im Nagolder Badepark ließen es die Gäste so richtig krachen.

Foto: Manuel Virág

Ein Start so heiß wie die Temperaturen: Mit über 30 Grad Celsius und strahlender Sonne hätten sich die Veranstalter fast kein besseres Wetter wünschen können - vielleicht ein bisschen zu gut, beim Tanzen konnte man da schonmal ganz schön ins Schwitzen kommen.

Kurz vor dem Haupt-Act „DJ-Tallboy“ dann aber die Wende: Am Himmel zogen dunkle Gewitterwolken auf, ein starker Wind wehte durch den Badepark. „Wir hoffen einfach nur, dass es nicht regnet“, sagte Mitorganisator Stefan Ritscher.

Während der Windböen und grauen Gewitterwolken ließ es Headliner „DJ-Tallboy“ auf der Bühne donnern.

Foto: Manuel Virág

„Das Wetter ist bis jetzt schon mal besser als im letzten Jahr.“ Dieser Wunsch ging letztendlich auch in Erfüllung, das Festival konnte ohne großen Regenschauer oder gar Unwetter zu Ende geführt werden.

„Wir wollen weiter wachsen“

Mit dem diesjährigen Festival habe der Charity-Verein neue Maßstäbe gesetzt, erklärt Ritscher. „Wir haben mehr Gäste als letztes Jahr“, freut er sich. „Das ist bisher das größte Event, dass unser Team in den letzten elf Jahren gemacht hat.“

Doch mit diesem neuen Rekord ist nicht Schluss: „Wir steigern uns von Jahr zu Jahr“, ist Ritscher stolz. „Aber wir sind ambitioniert, nächstes Jahr noch eins drauf zu legen“, bleibt er motiviert. „Wir wollen weiter wachsen.“

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