Rat aus Haiterbach: Lindner soll Zuwanderern keine Vorteile gewähren

Karl Braun (links) mit Finanzminister Christian Lindner.
BraunZu einer hochkarätigen Veranstaltung zum Thema „Zukunft unserer Finanzen“ hat das Zentrum Europäischer Wirtschaft ins Haus der Landesvertretung Baden-Württemberg nach Brüssel eingeladen. Gekommen sind circa 200 Fachleute, darunter auch Karl Braun aus Haiterbach.
Am Rande der Veranstaltung stellte sich Christian Linder seinem alten Parteifreund aus dem Schwarzwald für ein Foto zur Verfügung und meinte: „Sie sind wohl der einzige Parteifreund aus Baden-Württemberg, der heute hier anwesend ist. „
Karl Braun riet Lindner dringend davon ab, das Projekt Steuervorteile für Zuwanderer weiter zu verfolgen. Bei Vollzug würde dies große Entrüstung bei der einheimischen Bevölkerung auslösen und auch Migranten die in Deutschland arbeiten und leben hätten dafür kein Verständnis.
Arbeitsmarkt ohne Hindernisse
Braun erinnerte sich an ein Treffen aus dem Jahr 2016, also kurz nach Beginn der Flüchtlingskrise bei einem Essen in Zavelstein. Damals sagte Braun zu Minister Lindner im Beisein von Landrat Riegger, es sei dringend notwendig, dass im Land lebende Migranten die ein Asylverfahren durchlaufen oder den Status der Duldung besitzen, sofort und ohne bürokratische Hindernisse dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt würden, was bis heute nicht geschehen ist und mehrere 100 000 arbeitswillige Zuwanderer betrifft.
Statt die Leute staatlich zu alimentieren, solle man ihnen die Möglichkeit geben, ihren Lebensunterhalt mit Arbeit selbst zu bestreiten.
Plausch mit kroatischem Minister
Beim anschließenden Stehempfang geriet Karl Braun an den Tisch des kroatischen Finanzministers mit seinem Stab und stellte fest, dass diese alle perfekt deutsch sprechen, das Land bewundern und froh sind, endlich in die Europäischen Währungsunion aufgenommen worden zu sein.