Austausch und Denkanstöße: Brenner kündigt neuen Anlauf für den Autobahnanschluss Haiterbachs an

Bürgermeisterin Kerstin Brenner, Enzklösterles Bürgermeisterin Sabine Zenker und CDU-Fraktionschef Julian Däuble.
CDU- Weißwurstfrühstück in Haiterbach: Austausch zu Gemeinde- und Kreispolitik.
- Bürgermeisterin Brenner nennt drei Ziele: Finanzen, Bürokratieabbau, Wirtschaftsstandort.
- Neuer Anlauf für Autobahnanschluss Richtung Horb – Austauschformate mit der Wirtschaft.
- CDU-Fraktionschef Däuble: Bewegung bei Wohn- und Gewerbeflächen, Motorik-Fun-Park wächst.
- Kreisrätin Zenker mahnt weniger Vollkasko-Mentalität und mehr Freiheiten für Kommunen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Über kommunalpolitische Projekte berichten, gesellig zusammenkommen und diskutieren, darum ging es auch beim 2. kommunalpolitischen Weißwurstfrühstück in Haiterbach. Der CDU‑Stadtverband und die Gemeinderatsfraktion hatten zum Austausch über Themen der Gemeinde- und Kreispolitik in den Bürgersaal der Zehntscheuer eingeladen.
Haiterbachs Bürgermeisterin Kerstin Brenner berichtete aus dem Rathaus. Mit drei Kernanliegen wandte sie sich an die Zuhörerschaft: Erstens „Finanzen im Griff behalten“, zweitens „Bürokratie abbauen“ und drittens „den Wirtschaftsstandort stärken“. Zum letzteren zählte sie neben mehreren Austauschformaten mit der Wirtschaft, auch einen neuen Anlauf für einen Autobahnanschluss in Richtung Horb.

Zenker berichtet auch aus dem Kreistag.
CDUCDU-Fraktionssprecher Julian Däuble berichtete über laufende Projekte im Gemeinderat. Vor allem bei der Bereitstellung von Wohnflächen und Gewerbeflächen gäbe es Bewegung. So habe man mit dem Stauchbachgelände und der Erweiterung des Oberen Gartens in Beihingen derzeit zwei laufende Projekte und mittelfristig vier neue Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe geschaffen.
Mit der Umwandlung von städtischen Grünflächen in Wohnflächen und dem Abbau zweier maroder Spielplätze gäbe es in der Kernstadt derzeit wieder städtische Baugrundstücke. Ziel der CDU-Fraktion bleibe außerdem mit Blick auf die Finanzen der Stadt, beim laufenden Geschäftsbetrieb einzusparen und weiterhin stark zu investieren. Ein Beispiel dafür sei der Motorik-Fun-Park, der allmählich Gestalt annehme.
Der Blick aus der Kreispolitik kam von Sabine Zenker, Bürgermeisterin in Enzklösterle und Kreisrätin. Ihr Appell: die Vollkasko-Mentalität ablegen und sich mehr ehrenamtlich einbringen. Außerdem bräuchten die Kommunen mehr Freiheiten. Kommunen sollten wirtschaftlich handeln und nicht nur einsparen.
„Wir Kommunen wissen, was wir tun. Wir brauchen nicht für alles eine gesetzliche Vorschrift. Man muss uns einfach nur machen lassen. Geht es den Kommunen gut, geht es auch dem Land gut“, so ihr Appell an Bund und Land.