169. Lichtmesskonferenz: "Alles bleibt beim Neuen" – Ralf Albrecht kommt nach Nagold

Ralf Albrecht
Gottfried Stoppel"Alles bleibt beim Neuen …", so lautet das Thema der diesjährigen Lichtmesskonferenz – und so wie es Ralf Albrecht vor 15 Jahren schaffte, mit einem neuen Format und einem verjüngten Vorbereitungsteam die Veranstaltung in die Zukunft zu führen, so ist er auch heute ein Kirchenmann, den es immer wieder reizt, Althergebrachtes mit Innovativem zu verbinden.
Zu seinen Schwerpunkten gehören zukunftsfähige landeskirchliche Strukturen sowie innovative Projekte und Gottesdienste. Er ist Mitglied der Digitalisierungskommission der Landeskirche und beschäftigt sich in der Stadt Heilbronn, die sich das Thema "Künstliche Intelligenz" auf die Fahnen geschrieben hat, auch mit "KI" aus kirchlicher Perspektive.
In einem Workshop wird es um den Gründer der Lichtmesskonferenz gehen, Gottlieb Heinrich Zeller, ein "Idol des Nordschwarzwalds" – so nennt ihn Ralf Albrecht. Zeller verband das Bewährte mit der Ausrichtung in die Zukunft – von "Genuss-Pietismus" bis zur Bildungsgerechtigkeit und Weltmission. Seit 1857 fand seine Konferenz jedes Jahr statt, auch während der Kriege und unter Corona-Bedingungen.
Ein alter kirchlicher Feiertag
"Alles bleibt beim Neuen …" – der alte kirchliche Feiertag Lichtmess erinnert an die Darbringung des Kindes Jesus im Tempel, wie es jüdischer Tradition entsprach. Der Prophet Simeon erkannte in dem kleinen Kind den Messias, den verheißenen Retter. Simeon wartete bis ins hohe Alter – dann wurde alles neu und der alte Mann war bereit dafür. In einer Bibelarbeit wird Ralf Albrecht auf diese ehrwürdige Geschichte der Innovation eingehen.
Die Lichtmesskonferenz öffnet ihre Pforten um 13 Uhr, es gibt Missionsstände und Gelegenheit zur Begegnung, das Programm beginnt um 14 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Parallel zum Programm wird es eine Kinderbetreuung geben. Weitere Informationen finden Sie unter www.lichtmesskonferenz.de