Verkehr in Weil am Rhein
: „Lückenschluss“ für Bürgersteig in Haltingen wird gefordert

Die viel von Radlern und Fußgängern genutzte Brücke ist vor kurzem für den Autoverkehr freigegeben worden.
Von
Beatrice Ehrlich
Weil Am Rhein
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Kurz hinter der neu für den Verkehr freigegebenen Brücke Kanderstraße bricht der Gehsteig auf der Bahnseite ab.

Beatrice Ehrlich

Das Anliegen trug Jan Bautz (SPD) im Ortschaftsrat Haltingen vor: Im Zuge der Bahnhofsumgestaltung ist an der Kanderstraße bahnseitig ein Trottoir neu angelegt worden. Bautz fordert nun, dass es nördlich der Brücke Kanderstraße fortgesetzt wird, um einen Lückenschluss herzustellen zu einem bereits existierenden Gehweg auf der anderen Straßenseite.

Hintergrund: Die Brücke ist vor kurzem für den Verkehr freigegeben worden. Autos dürfen sie jetzt in beide Richtungen ohne weitere Geschwindigkeitsbegrenzung queren.

Das Trottoir war nach der Fertigstellung mehrfach in die Kritik gekommen, unter anderem wegen Straßenlaternen, die auf dem Gehweg aufgestellt wurden. Sie verperren Fußgängern, insbesondere wenn sie mit einem Kinderwagen oder einem Rollator unterwegs sind, buchstäblich den Weg.

Kurz nach der Brücke bricht der Bürgersteig in Richtung Norden plötzlich ab, Fußgänger müssen auf der Straße weiter gehen. Hier stehen oft auf beiden Straßenseiten Autos, monierte Bautz. Erst deutlich später gibt es wieder ein Trottoir, aber auf der anderen Straßenseite. Es führt bis zum Haltinger Bahnhof der Museumsbahn „Chanderli“.

Erst etliche Meter weiter gibt es wieder einen Gehsteig auf der anderen Straßenseite – bei der Radfahrerin.

Foto: Beatrice Ehrlich

Um Fußgänger vor dem Hinfallen oder Stolpern an der hohen Stufe zu bewahren, mit der der Gehweg ursprünglich endete, wurde der Abbruch bereits mit einer kleinen Rampe versehen.

Wegen der Straßenlaternen im Gehweg hatte es in Haltingen Kritik gegeben. Daran soll jetzt aber nichts mehr geändert werden.

Foto: Beatrice Ehrlich

Bautz schlägt nun vor, ihn bis zum Beginn des Gehwegs, der vom Neuhäuser Weg rechts in die Straße einmündet, weiterzuführen. So könnten Fußgänger den Bereich sicher queren und in das Wohngebiet nördlich der Kanderstraßenbrücke gelangen, ohne auf der Straße laufen zu müssen.

Zusätzlich fordert er, an geeigneten Stellen – dort, wo die Straßenbreite ausreicht – Parkbuchten auszuweisen, damit Autofahrer nicht mehr beliebig auf beiden Seiten parken.