Schulentwicklung in Lörrach
: Hellbergschule: Wie es weitergeht

Die Stadt Lörrach plant die umfassende Weiterentwicklung der Hellbergschule im Ortsteil Brombach. Der Standort soll langfristig gestärkt werden.
Von
red/pm
Lörrach-Brombach
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Die Hellbergschule in Brombach soll von der Realschule in eine Werkrealschule umgewandelt und damit der Schulstandort gestärkt werden. Das Thema wird im Oktober in den Gremien diskutiert.

Die Hellbergschule in Brombach soll von der Realschule in eine Werkrealschule umgewandelt und damit der Schulstandort gestärkt werden. Das Thema wird im Oktober in den Gremien diskutiert.

Kristoff Meller
  • Lörrach entwickelt die Hellbergschule weiter – der Standort soll langfristig gestärkt werden.
  • Die Werkrealschule wird zur Realschule umgewandelt, der Aufbau läuft seit dem Schuljahr 2026/2027.
  • Die Grundschule wächst dauerhaft auf drei Züge und wird zur Ganztagsgrundschule ausgebaut.
  • Geplant sind zwei Erweiterungsbauten, Modernisierung von Bestand und Sporthalle sowie eine Aula.
  • Kosten: rund 31,3 Mio. Euro plus 750.000 Euro fürs Dachgeschoss; Fertigstellung bis 2032 vorgesehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Dies soll durch die genehmigte Umwandlung der Werkrealschule in eine Realschule sowie die vorgesehene Erweiterung und Modernisierung geschehen. Auch die Grundschule soll wachsen und künftig als Ganztagsgrundschule geführt werden. Die bauliche Umsetzung ist schrittweise bis 2032 vorgesehen. Über das Vorhaben beraten die politischen Gremien im Oktober.

„Die Hellbergschule ist ein wichtiger Bildungsstandort für die Stadt Lörrach und die nördlichen Ortsteile. Mit ihrer Weiterentwicklung schaffen wir verlässliche Perspektiven für Kinder und Eltern und sichern ein ausgewogenes Bildungsangebot im Stadtgebiet. Damit investieren wir langfristig in die Zukunft unserer Stadt“, erklärt Oberbürgermeister Jörg Lutz.

Grundlage ist der umfassende Schulentwicklungsplanungsprozess (SEPP 2.0), den die Stadt von Oktober 2024 bis Oktober 2025 durchgeführt hat. Beteiligt waren die Schulen in städtischer Trägerschaft, das Staatliche Schulamt, Elternvertretungen, Vertreter der Gemeinderatsfraktionen sowie die zuständigen Fachbereiche der Verwaltung. Im Mittelpunkt standen veränderte bildungspolitische Rahmenbedingungen, steigende Schülerzahlen und der zusätzliche Raumbedarf.

Hintergrund des Projekts

Am 23. Oktober 2025 beschloss der Gemeinderat, die Werkrealschule Hellbergschule in eine Realschule umzuwandeln. Die Genehmigung hierfür liegt der Stadt seit Juli 2026 vor. Damit kann der Realschulbildungsgang seit dem Schuljahr 2026/2027 aufsteigend aufgebaut werden. Die Entwicklung stärkt das weiterführende Schulangebot in den nördlichen Ortsteilen und soll zugleich die Theodor-Heuss-Realschule auf dem Campus Rosenfels entlasten.

Auch in der Grundschule wächst der Platzbedarf. Bereits im Schuljahr 2026/2027 ist der erste Jahrgang mit drei Klassen gestartet. Weitere Bedarfe ergeben sich durch die Nachverdichtung bestehender Wohngebiete und das geplante Neubaugebiet Bühl III mit bis zu 280 Wohneinheiten. Vorgesehen ist deshalb, die bislang zweizügige Grundschule dauerhaft auf drei Klassen je Jahrgang auszurichten und zur Ganztagsgrundschule weiterzuentwickeln. Die Schulgemeinschaft, der Elternbeirat und in der Gesamtlehrerkonferenz unterstützen diese Pläne.

„Wir wollen Räume schaffen, die zeitgemäßes Lernen und eine gute ganztägige Bildung und Betreuung ermöglichen. Dabei entwickeln wir die Hellbergschule im engen Austausch mit der Schulgemeinschaft weiter. Pädagogische Anforderungen, bauliche Planung und verfügbare Ressourcen müssen zusammenpassen“, betont Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić.

Was vorgesehen ist

Das auf eine effiziente Raumnutzung optimierte bauliche Konzept sieht zwei kompakte Erweiterungsbauten am bisherigen Werkrealschulgebäude sowie die Modernisierung des Bestands einschließlich der Sporthalle vor. Geplant sind zusätzliche Unterrichtsräume, eine Aula sowie Räume für den Ganztagsbetrieb mit Mensa und multifunktionalen Nutzungsbereichen. Das Gebäude Albertusstraße 9 bleibt Bestandteil des Betreuungskonzepts. Zudem soll das Dachgeschoss des historischen Grundschulgebäudes für die pädagogische Nutzung ausgebaut werden.

Außenliegende Verschattung, Möglichkeiten zur nächtlichen Lüftung und schattenspendende Begrünung sollen den sommerlichen Wärmeschutz verbessern. Für den zusätzlichen Wärmebedarf sind Wärmepumpen in Verbindung mit der bestehenden Pelletanlage vorgesehen.

Zu den Kosten

Die vorläufige Grobkostenschätzung beträgt rund 31,3 Millionen Euro für Erweiterung und Modernisierung. Hinzu kommen rund 750.000 Euro für den Dachgeschossausbau. Die Schätzung weist derzeit eine Bandbreite von plus/minus 50 Prozent auf und wird mit der weiteren Planung konkretisiert. Für die Sanierung der Grundschule sind rund 800.000 Euro aus dem Startchancen-Programm bewilligt. Zur Finanzierung der Gesamtmaßnahme werden außerdem 15 Millionen Euro aus den vom Bund an das Land weitergeleiteten Infrastrukturfördermitteln (Sondervermögen) eingesetzt. Weitere Fördermöglichkeiten im Schulbau werden geprüft.

Nach aktuellem Planungsstand soll der Dachgeschossausbau im Jahr 2027 starten. Der Beginn des nächsten Bauabschnitts ist für 2028, der eines weiteren Erweiterungsbaus für 2030 vorgesehen. Die Erweiterung und Modernisierung der Hellbergschule sollen bis 2032 abgeschlossen sein.