Bauunterhaltungen in Lörrach in den Sommerferien
: In Schulen und Kitas wird gemalert und gefliest

„Wenn die Schulen Ferien haben, gehen wir rein“. Die Fachbereiche im Lörracher Rathaus arbeiten mit Hochdruck an der Instandhaltung von 13 Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Mancherorts sieht es derzeit abenteuerlich aus.
Von
Gabriele Hauger
Lörrach
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Treeppenhaus Hebel

So sieht derzeit das sanierungsbedürftige Treppenhaus im Hebelgymnasium aus.

Stadt Lörrach
  • Lörrach saniert in den Sommerferien 13 Schulen und Kitas – rund 25 Einzelmaßnahmen.
  • Ziel ist Werterhalt, Sicherheit, Brandschutz, Barrierefreiheit und bessere Bedingungen.
  • Hebelgymnasium: Treppenhaus mit neuen Fliesen, Fluchttüren geplant, 99.000 Euro veranschlagt.
  • Gesamtbudget beträgt rund 371.000 Euro brutto, Arbeiten sollen bis Schulbeginn fertig sein.
  • Weitere Projekte reichen von Verschattung bis Brandmeldeanlage an der Astrid-Lindgren-Grundschule.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Die Sommerferien nutzen wir gezielt, um unsere Schulen und Kindertagesstätten fit für das kommende Schuljahr zu machen. Während die Schüler ihre Ferien genießen, arbeiten unsere Fachbereiche mit Hochdruck daran, Gebäude zu modernisieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Lern- und Betreuungsbedingungen weiter zu verbessern.“ Das erklärt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic beim Pressetermin.

Mit diesen zahlreichen Maßnahmen werde nachhaltig in eine leistungsfähige Bildungsinfrastruktur investiert. So sollen gute Voraussetzungen für Kinder, Jugendliche und die pädagogischen Teams geschaffen werden.

Christoph Köpfer vom Fachbereich Hochbau ergänzt: „Die Sommerferien sind für uns die bauintensivste Zeit. Und wir schaffen es meist, dass nach den Ferien alles fertig ist.“

Treppenhaus im Hebel wird saniert

Wie krass solche Baumaßnahmen aussehen können, zeigt ein Blick in das Hebelgymnasium.  Die Fliesen des dortigen Treppenhauses waren alt und abgestoßen, gefährliche Kanten hatten sich gebildet. Nun werden sie alle abgespitzt und erneuert. Das Treppenhaus ist aktuell gar nicht begehbar.

Planung, Anmeldung, Genehmigung, Vergabe und Koordination mit Handwerkern und Schulen: Um so ein Projekt zu stemmen, sei viel Vorarbeit nötig, ist von  Christoph Köpfer und Peter Schnepf, ebenfalls Fachbereich Hochbau,  zu erfahren. 74.000 Euro sind beispielsweise für diese Baumaßnahme am Hebel angesetzt. Hinzu kommt der nötige Einbau von Fluchttüren für 25.000 Euro.  Köpfer hofft, dass die umfangreichen Arbeiten bis Schulbeginn fertig sind.  Es werde aber so geplant, dass alle notwendigen Maßnahmen vorgezogen werden, die auf jeden Fall den Schulbetrieb nach den Sommerferien ermöglichen.

371.000 Euro werden investiert

Doch dies ist nur eine von vielen Instandhaltungsmaßnahmen. Von den geplanten Arbeiten profitieren insgesamt 13 Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. An den verschiedenen Standorten werden rund 25 Einzelmaßnahmen umgesetzt. Die Schwerpunkte liegen auf dem Werterhalt der Gebäude, der Sicherheit und dem Brandschutz sowie auf der Barrierefreiheit und weiteren funktionalen Verbesserungen. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 371.000 Euro brutto.

Auch im Hans-Thoma-Gymnasium wird runderneuert: Malerarbeiten (6.000 Euro), die Erneuerung des Bodenbelags im Stelzenbau (18.000 Euro) sowie die Fertigstellung eines barrierefreien WCs stehen hier an, listet der Fachbereichsleiter Hochbau auf.

Verschattung ist ein großes Thema

Besonders aktuell sei an vielen Einrichtungen das Thema Verschattung: So gibt es eine Sonnenschutzfolie für die Mensaküche an der Neumattschule (2.600 Euro), an der ASG wird der Jalousienstoff erneuert sowie die Markisenanlage teilerneuert (4.000 Euro). Auch an der Schlossbergschule werde die Verschattung im Außenbereich erweitert (10.000 Euro). Eine Sonnenschutzfolie gibt es auch für die Kindertagesstätte im Innocel-Quartier.

Zum Glück seien die diesbezüglichen Handwerker und Materialien schon lange beauftragt und bestellt, merkt Christoph Köpfer an. Wer derzeit ähnliche Aufträge vergeben wolle, dürfte angesichts der Nachfrage Schwierigkeiten bekommen.

Genügend Handwerker

Insgesamt zeigte sich die Stadt mit der Vergabe der Aufträge zufrieden. Trotz Fachkräftemangels sei man hier aktuell gut aufgestellt, betont die Bürgermeisterin.

Und so können auch Projekte wie der Umbau eines Klassenzimmers in der Pestalozzischule, die Erneuerung eines Warmwasserspeichers an der Eichendorffschule  (10.000 Euro), der Einbau einer Akustikdecke an der Hellbergschule im Foyer (10.000 Euro) sowie die dortige Instandsetzung des Aufenthaltsraums im Altbau (6.500 Euro) in den Ferien realisiert werden.  An der Grundschule Salzert werden die Fenster der Sporthalle instandgesetzt.

60.000 Euro für Brandmeldeanlage

Eine  der größten Maßnahmen ist indes die Erweiterung der Brandmeldeanlage an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Hauingen, die mit 60.000 Euro angesetzt ist.

Auch bei den Kindertageseinrichtungen steht einiges an. 52.000 Euro kosten Maler- und Brandschutzarbeiten sowie die Erneuerung der Unterverteiler im Gemeindekindergarten Brombach. Beim Kinderhaus auf dem Bühl wird der Holzzaun instand gesetzt (5.000 Euro), beim Kindergarten St. Bonifatius erfolgen Bodenbelagsarbeiten (10.000 Euro).

Gleich mehrere Bauprojekte laufen in der Kita im Innocel-Quartier. Neben dem Sonnenschutz erfolgt ein Küchenumbau. Schiebetüren werden repariert, außerdem Maler-, Trockenbau-, Elektro- und Bodenbelagsarbeiten durchgeführt und der Werkstattbereich modernisiert.

All diese Maßnahmen sollen die Lern- und Betreuungsbedingungen verbessern und die Sicherheit für Kinder, Jugendliche und Beschäftigte erhöhen. Und bereits dieses Jahr laufen Planungen für weitere Maßnahmen. Denn, so die  Bürgermeisterin: „Unser Motto bei Schulen und Kitas heißt: sanieren, sanieren, sanieren.“