Nachrücker im Bundestag
: Stefan Glaser startet in Berlin – „Lörrach-Müllheim im Herzen“

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Glaser will die Grenzregion zur Schweiz stärker in Berlin vertreten.
Von
red
Kreis Lörrach
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Vertritt den Wahlkreis Lörrach-Müllheim im Bundestag: Stefan Glaser (CDU).

Maurice Kubitschek

„Meinen Wahlkreis Lörrach-Müllheim im Herzen freue ich mich darauf, dass es für mich in Berlin endlich losgeht“, blickt Stefan Glaser auf seinen ersten Arbeitstag in Berlin. „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass es gelingt, Deutschland wieder nach vorn zu bringen. Denn davon werden gerade wir hier im Dreiländer-Eck enorm profitieren“, schreibt der Politiker in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Besondere Fragestellungen

Und weiter: „Ich habe gute Aufnahme in die Bundestags-Fraktion und auch die BW-Landesgruppe gefunden. So kann ich die besonderen Fragestellungen unserer Grenzregion zur Schweiz noch nachhaltiger als bisher gemeinsam mit meinem Kollegen Felix Schreiner aus unserem Nachbar-Wahlkreis Waldshut bearbeiten“, umreißt Glaser einen seiner Arbeitsschwerpunkte. „Unternehmen und Arbeitnehmerschaft, Kommunen und Vereine aus unserer Regio sollen davon profitieren, dass es einen direkt gewählten Vertreter in Berlin gibt.“

„Meinen Wahlkreis im Herzen heißt für mich aber auch zu wissen, was los ist im Wahlkreis. Dazu werde ich viel unterwegs sein im Wahlkreis und viele Gespräche führen. So habe ich zu meinem Schwerpunkt-Thema Wirtschaft und Arbeit gemeinsam mit dem frisch gewählten Waldshuter Landtagsabgeordneten Simon Herzog einen Gesprächstermin bei der Agentur für Arbeit verabredet, damit wir uns dort über die aktuelle Arbeitsmarktsituation austauschen können.“

Wirtschaft und Sicherheit

Neben den Themen Wirtschaft und Arbeit sieht Glaser einen weiteren thematischen Schwerpunkt im Bereich der Sicherheit. Und daher führen ihn in seinen ersten sitzungsfreien Tagen weitere Gesprächstermine in das Polizeipräsidium nach Freiburg und zur Bundespolizei Weil am Rhein.

Glaser hatte die Bundestagswahl im Wahlkreis Lörrach-Müllheim gewonnen, das Bundestagsmandat wegen der Wahlrechtsreform und dem Wegfall der Überhangmandate aber nicht erhalten. Auf ihn entfielen 33,2 Prozent der abgegebenen Stimmen.