Lörrachs grüne Lungen
: Das sind die Parks der Stadt

Bei ihrer Sommertour hat die Stadtverwaltung kürzlich das Thema „Klimaanpassung“ ins Zentrum gestellt. Dabei wurde auch die Bedeutung der Lörracher Parks hervorgehoben.
Von
bk
Lörrach
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Innenstadtnahe Oase: der Grüttsee im Grüttpark

Bernhard Konrad

„Der Landschaftspark Grütt trägt wesentlich zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei. Ziel ist es, den Baumbestand kontinuierlich zu ergänzen und zu verjüngen – als aktive Maßnahme zur Klimaanpassung“, betont die Kommune in einem Faktenblatt.

Grüttpark und -see verbessern Mikroklima

Auch der Grüttsee habe Auswirkungen auf das Mikroklima. Als größtes Stillgewässer im Stadtgebiet – abgesehen von Fließgewässern – wirke er temperaturregulierend und unterstützt durch Verdunstungseffekte die Abkühlung der Umgebung, insbesondere in den Sommermonaten. „Zwar liegen keine konkreten Temperaturmessungen im Vergleich zur Innenstadt vor, doch ist die Wirkung solcher Wasserflächen auf das Mikroklima allgemein gut belegt“, heißt es.

Klimaresiliente Baumarten im Fokus

Mit Blick auf die Zukunft stehe vor allem die Auswahl klimaresilienter Baumarten im Fokus der weiteren Entwicklung. Diese sollen extreme Wetterbedingungen wie Hitze und Trockenheit besser überstehen und langfristig zum Erhalt der grünen Infrastruktur beitragen. „Der Landschaftspark Grütt bleibt damit ein wichtiger Baustein der städtischen Klimaanpassungsstrategie – sowohl als Erholungsraum für die Bürger als auch als ökologisches Rückgrat im Stadtgefüge“, betont die Kommune.

Die Parks der Stadt Lörrach – eine Übersicht:

Grüttpark: rund 520 000 Quadratmeter groß, circa 5000 Quadratmeter Rosengarten, 3500 Quadratmeter Staudenbeete und 12 000 Quadratmeter für drei Spielplätze, hinzu kommt der Grüttsee.

Rosenfelspark: 25 000 Quadratmeter groß, davon 150 Quadratmeter Urban Gardening, 1000 Quadratmeter Tiergehege, 600 Quadratmeter für zwei Spielplätze, 140 Quadratmeter Calisthenic und 500 Quadratmeter Staudenbeete.

Aichelepark: rund 15 000 Quadratmeter groß, davon etwa 200 Quadratmeter Staudenbeete.

Hebelpark: rund 3500 Quadratmeter groß, davon ungefähr 220 Quadratmeter Spielplatz.

Park in Brombach bei der Ortsverwaltung: rund 2000 Quadratmeter mit hauptsächlich altem Baumbestand.

Kleiner Park beim Busbahnhof: rund 2800 Quadratmeter, davon circa 250 Quadratmeter Spielplatz

Grundsätzlich gelte für die kommunalen wie auch privaten Planungen: „Wichtig ist, so wenig wie möglich Flächen zu versiegeln. Und die unversiegelten Flächen nicht mit Schottergärten anlegen, sondern auf Wasserdurchlässigkeit und viel Grün zu setzen“, wird abschließend betont.

Hinweise bieten Flyer der Stadt.