Zu Gast in Nordamerika
: Austausch über Grenzen hinweg

37 Schüler des Scheffel-Gymnasiums Lahr verbrachten drei Wochen in den USA. Beim 13. Austausch mit der Partnerschule in Watertown, Minnesota, standen neben dem Kennenlernen des Landes vor allem persönliche Begegnungen, Sprachpraxis und interkulturelles Lernen im Fokus.
Von
Pascal Lienhard
Lahr
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Die Lahrer Schüler sammelten in den USA viele wertvolle Erfahrungen.

Schule
  • 37 Schüler des Scheffel-Gymnasiums verbrachten drei Wochen in den USA.
  • Stationen waren Island, New York und die Partnerschule in Watertown, Minnesota.
  • Gastfamilien und Schulbesuche ermöglichten Sprachpraxis und interkulturelles Lernen.
  • Highlights: Ellis Island, Freiheitsstatue, Top of the Rock – sowie Mall of America.
  • Länderspiel endete 0:1. Austausch besteht seit 20 Jahren und fördert Entwicklung.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wie lebt es sich in einer amerikanischen Familie? Wie unterscheidet sich der Schulalltag in den USA von dem in Deutschland? Und wie gut kommt man mit Englisch zurecht, wenn man sich plötzlich in einer ganz anderen Umgebung behaupten muss? Antworten auf diese Fragen erhielten die Lahrer Schüler, die mit drei Lehrkräfte in der Partnerschule in Watertown, Minnesota, zu Gast waren.

Auf dem Hinweg legte die Gruppe einen Zwischenstopp mit Übernachtung auf Island ein. Plattentektonik, Vulkanismus und Geysire, die im Unterricht häufig nur theoretisch behandelt werden, ließen sich hier unmittelbar erleben, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Vier Tage verbrachten die Jugendlichen anschließend in New York. Auf dem Programm standen Ellis Island und Liberty Island mit der Freiheitsstatue, der Blick vom Rockefeller Center auf der Aussichtsplattform Top of the Rock sowie der Times Square.

Den eigentlichen Kern des Austauschs bildete der Aufenthalt in Watertown. Die Unterbringung in Gastfamilien machte es möglich, den amerikanischen Alltag aus nächster Nähe kennenzulernen. Hier war Englisch nicht mehr Unterrichtsfach, sondern das Mittel, um sich zu verständigen, Fragen zu stellen, Freundschaften zu schließen und auch ungewohnte Situationen zu meistern.

Auch das amerikanische Schulleben lernten die Jugendlichen kennen. Beim Besuch der Partnerschule erhielten sie Einblicke in Unterricht und Schulorganisation. Besonders spannend war die Gelegenheit, für einen Tag an einer Grundschule selbst in die Rolle einer Assistenzlehrkraft zu schlüpfen. Dabei konnten die Schüler nicht nur das amerikanische Bildungssystem aus einer anderen Perspektive betrachten, sondern auch eigene Erfahrungen und Vorstellungen einbringen.

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Zum Programm gehörten außerdem eine Erkundung Watertowns mit einer Begrüßung durch den Bürgermeister sowie Ausflüge in die Umgebung. Ein Programmpunkt war etwa die Mall of America, die größte Shopping-Mall der USA. Wie jedes Mal lief außerdem ein „Länderspiel“ USA-Deutschland. Die deutschen Schüler unterlagen erst durch ein Tor in der letzten Minute mit 0:1.

Seit einigen Tagen ist die Gruppe nun wieder in Lahr. Im Gepäck haben sie neben zahlreichen Eindrücken und Erinnerungen auch neue Freundschaften, mehr Sicherheit im Umgang mit der englischen Sprache und Erfahrungen, die weit über den Unterricht hinausreichen, heißt es in der Mitteilung der Schule.

Die Teilnehmer heben viele positive Aspekte ihrer Reise hervor, so berichtet etwa Adna Omicevic aus der Klasse 10d: „Der Austausch hat meine Perspektive auf verschiedene Aspekte im Leben verändert. Ich habe mich mit Leuten angefreundet, bei denen ich nicht dachte, dass ich je mit ihnen reden würde und ich habe mich mit meiner Austauschpartnerin sehr gut verstanden, sie war schon wie eine Schwester für mich. Es war echt schwer Abschied zu nehmen und ich werde auf jeden Fall wieder zurückgehen!“ Laut Philipp Freykowski, stellvertretender Schulleiter und Mitorganisator des Austauschs, handelt es sich nicht einfach um eine Reise in die USA: Die Schüler kommen seiner Ansicht nach „reifer und um viele Erfahrungen reicher zurück. Es ist immer wieder toll, sie dabei zu begleiten und dies vor Ort live zu erleben.“

Lange Tradition

Der Schüleraustausch zwischen dem Scheffel-Gymnasium und der Watertown-Mayer High School ist seit 20 Jahren ein fester Bestandteil des Schulprogramms. Er soll nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Sprachförderung leisten, sondern auch die persönliche Entwicklung der Schüler fördern.