Heiraten in der Ortsmitte: Im Ringsheimer Pfarrhaus wird jetzt „Ja“ gesagt

Im umgestalteten Pfarrhaus in Ringsheim sind künftig Trauungen möglich.
Köhler- Ringsheim bietet zwei Trauorte: Rathaussaal und umgestaltetes Pfarrhaus in der Ortsmitte.
- Gemeinderat stimmte einstimmig zu, den Saal im Pfarrhaus als Trauzimmer zu nutzen.
- Barrierefreier Zugang ist vorhanden, der endgültige Hochzeitstisch ist noch offen.
- Gemeinde kaufte das Pfarrhaus dieses Jahr und investierte 270.000 Euro bei rund 50 Prozent Förderung.
- Für große Feiern bleibt der Rathaussaal, im Pfarrgarten sind Sektempfänge möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer in Ringsheim den Bund fürs Leben eingehen möchte, hat künftig die Wahl: Neben dem großen Saal im Dachgeschoss des Rathauses steht nun auch das umgestaltete Pfarrhaus in der Ortsmitte zur Verfügung. „Es ist ein richtiges Schmuckkästchen geworden“, freute sich Bürgermeister Pascal Weber in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Der Rat hatte dort einstimmig für die Ausweisung des Saals als Trauzimmer gestimmt.
Ob das Pfarrhaus auch barrierefrei zugänglich sei, wollte Thomas Maurer (CDU) wissen. Weber bestätigte, dass es an der Hinterseite einen barrierefreien Eingang gebe. In einer früheren Sitzung gab es außerdem Diskussionen über den Tisch, der für das Pfarrhaus vorgesehen war. Caroline Hofstetter (CDU) erkundigte sich am Dienstag nun, ob es nun einen großen Tisch für das Pfarrhaus geben würde. „Das ist noch offen“, entgegnete Weber. „Wir fragen die Firma Hiller in Kippenheim, ob sie eine Idee hat – ansonsten schieben wir erst einmal zwei Tische aneinander.“
Sektempfang im Pfarrgarten
Die Gemeinde hat das Pfarrhaus im Jahr 2024 gekauft und seitdem 270.000 Euro (bei rund 50 Prozent Förderung) in die Umgestaltung gesteckt. „Wir haben uns sehr gefreut, das Pfarrhaus vor einigen Tagen in Betrieb nehmen zu können“, berichtete der Rathauschef. Hauptamtsleiterin Helena Gutbrod ergänzte: „Der Raum ist sehr schön geschnitten und für Trauungen gut geeignet. Bisher konnten wir Hochzeitspaaren keine Auswahlmöglichkeit bieten, jetzt haben wir diese schöne Option.“
Das Dachgeschoss im Rathaus bleibt weiter in Betrieb – dort tagt auch der Gemeinderat. Der Raum ist allerdings sehr groß, was bei eher familiär gehaltenen Trauungen zum Nachteil wird. „Es gibt standesamtliche Trauungen mit 60 bis 70 Leuten“, warf Weber ein. Diese könnten weiterhin den alten Saal nutzen. Zusätzlich gibt es nun aber auch das Pfarrhaus. „Dort im Garten kann man auch schöne Sektempfänge veranstalten“, so Weber. Das besondere Ambiente und die künftige Auswahlmöglichkeit für Brautpaare machen die Gemeinde stolz.
