Feierliche Eröffnung
: Mewa investiert 17 Millionen Euro in einen neuen Reinraumbetrieb

Das Unternehmen am Kürzeller Standort baute eine moderne Anlage, die Kleidung mit hohen Schutzanforderungen reinigt. Ortsvorsteher Hugo Wingert und der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner waren bei der Eröffnung mit bei.
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red/st
Kürzell
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Der Standort in Kürzell ist einer von 54 des großen  Textildienstleisters Mewa.  Der Hauptsitz ist in Wiesbaden.

Der Standort in Kürzell ist einer von 54 des großen Textildienstleisters Mewa. Der Hauptsitz ist in Wiesbaden.

Mewa
  • Mewa eröffnete in Meißenheim einen Reinraumbetrieb und investierte mehr als 17 Mio. Euro.
  • Auf 1700 Quadratmetern werden bis zu 1000 Kleidungsstücke pro Stunde bearbeitet.
  • Der Rundum-Service umfasst Wäsche, Dekontamination, Sterilisation und Qualitätssicherung.
  • Die Anlage schafft rund 50 Jobs – 318 Beschäftigte arbeiten bereits am Standort.
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Gold-Standard, Photovoltaik und digitalisierte Prozesse mit RFID.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Standort der Mewa-Gruppe in Meißenheim ist größer geworden: Neben dem bestehenden Betrieb für die Pflege von Berufskleidung hat der europaweit tätige Textildienstleister einen Neubau für die Aufbereitung von Reinraumtextilien errichtet. Auf rund 1700 Quadratmetern können dort nun bei Vollauslastung bis zu 1000 Kleidungsstücke pro Stunde bearbeitet werden. Darüber berichtet die Firma in einer Pressemitteilung.

Bei der offiziellen Eröffnung wurden die Gäste von Björn Scheel (operativer Geschäftsführer der Mewa-Gruppe), Anton Hardt (Werkleiter Mewa Meißenheim) und Hugo Wingert, Ortsvorsteher Kürzell, begrüßt.

Sie informierten gemeinsam mit Christian Funk (Geschäftsführer der Mewa-Gruppe), Dominik Niemeyer (Kaufmännischer Standortleiter) und Timo Speck (Geschäftsführer Mewa Cleanroom) über die Standorterweiterung und die strategische Investition in die Region und das anspruchsvolle Marktsegment. Vom Dreiländereck aus werden ab sofort Industriekunden im gesamten deutschsprachigen Raum mit Reinraumkleidung im Rundum-Service versorgt.

Die Investition ist ein Bekenntnis zum Standort

Mit der Eröffnung des neuen Waschbetriebs am Standort Meißenheim hat die europaweit tätige Unternehmensgruppe ihre Produktionskapazitäten für dieses spezialisierte Feld erweitert. Reinraumkleidung wird eingesetzt, wenn kleinste Partikel die Qualität von Produkten oder Produktion beeinträchtigen können, etwa in der Pharmaindustrie, Medizintechnik oder Halbleiterherstellung.

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Die Reinraumwäscherei entstand für eine Investitionssumme von mehr als 17 Millionen Euro in direkter Nachbarschaft zu den bereits bestehenden Betriebsgebäuden. „Die Investition ins Reinraumsegment war eine strategische Entscheidung im Rahmen unserer europäischen Wachstumsstrategie“, erklärt Funk.

Bereits mit Baubeginn 2024 hat die Mewa-Gruppe mit der Integration des Reinraumspezialisten Mikroclean das Geschäftsfeld erweitert. „Der Rundum-Service unterstützt Reinraumkunden entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette und bietet alles aus einer Hand“, erläutert Speck.

Der operative Geschäftsführer  Björn Scheel (von links), Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner, Ortsvorsteher Hugo Wingert, Mewa-Geschäftsführer  Christian Funk, kaufmännische Standortleiter Dominik Niemeyer und Werkleiter  Anton Hardt freuten sich über die offizielle Eröffnung.

Der operative Geschäftsführer Björn Scheel (von links), Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner, Ortsvorsteher Hugo Wingert, Mewa-Geschäftsführer Christian Funk, kaufmännische Standortleiter Dominik Niemeyer und Werkleiter Anton Hardt freuten sich über die offizielle Eröffnung.

Mewa

Die Investitionsentscheidung ist auch ein regionales Bekenntnis zum bestehenden Standort in Meißenheim, wo Mewa bereits 318 Menschen beschäftigt. Durch die Erweiterung sind rund 50 neue Arbeitsplätze entstanden, betont das Unternehmen.

Das Bauprojekt verbindet technologische Leistungsfähigkeit mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz. So wurde das Gebäude nach den Kriterien des Gold-Standards der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen errichtet und verfolgt das Ziel, nicht nur ressourcenschonend, sondern möglichst klimaneutral zu produzieren.

Dafür sorgen moderne Energielösungen, die das Baukonzept ergänzen, unter anderem eine eigene Photovoltaikanlage. „Darüber hinaus setzt der neue Betrieb auf effiziente, digitalisierte Prozesse durch automatisierte Steuerungssysteme und RFID-Chips. Dadurch sind die Abläufe im Betrieb jederzeit transparent, gesichert und nachvollziehbar dokumentiert“, erläutert Scheel.

Mewa investiert 17 Millionen in die neue Wäscherei

In der neuen Wäscherei können bei Vollauslastung bis zu 7000 Teile pro Schicht bearbeitet werden. Neben der Wäsche und Pflege, Dekontamination und Sterilisation gehören zum Rundum-Service für Reinraumkleidung auch die Kontrolle und Qualitätssicherung der Textilien sowie Ersatz bei Verschleiß, bevor die Ware normkonform vom Servicefahrer an die Kunden ausgeliefert wird

Über die Firma

Die Mewa-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden gehört zu den führenden Anbietern für Betriebstextilien im Rundum-Service in Europa und ist in Deutschland Marktführer. Schwerpunkt des Angebots sind Putztücher sowie Berufs- und Schutzkleidung für Industrie, Handwerk, Gastronomie und den Gesundheitssektor.