„Eine große Chance": Seelbach sichert sich großes Grundstück in der Steinbachstraße - für die Feuerwehr?

Die Gemeinde Seelbach hat sich das Grundstück in der Steinbachstraße 17 gesichert
Gemeinde- Seelbach kauft das Grundstück Steinbachstraße 17 mit 4637 Quadratmetern Fläche.
- Die Gemeinde sieht darin eine strategisch wichtige Entwicklungsfläche mit vielen Optionen.
- Ein neues Feuerwehrhaus ist möglich, da das aktuelle am Limit ist – weitere Nutzungen denkbar.
- Über den Kaufpreis gibt es keine Angaben, der Bürgermeister spricht von einem fairen Preis.
- Der Gemeinderat trug die Entscheidung mit, Lage: Ecke Steinbachstraße/Eisenbahnstraße.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bürgermeister Michael Moser spricht von einer „großen Chance“: Die Gemeinde Seelbach hat das Grundstück Steinbachstraße 17 mit einer Gesamtfläche von exakt 4637 Quadratmetern erworben. Der entsprechende Kaufvertrag wurde zwischenzeitlich notariell beurkundet, heißt es in einer Pressemitteilung.
Mit dem Erwerb sichere sich die Gemeinde „eine der wenigen größeren Entwicklungsflächen im Gemeindegebiet“ und schaffe damit „wichtige Handlungsspielräume für die Zukunft“. Das Grundstück verfüge aufgrund seiner Größe und Lage über vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
„Gemeinden müssen langfristig denken. Die Möglichkeit, eine Fläche dieser Größe und Bedeutung zu erwerben, ergibt sich nicht oft. Deshalb war es uns wichtig, diese Chance zu nutzen und das Grundstück für die Gemeinde zu sichern“, wird der Rathauschef in der Mitteilung zitiert.
Derzeitiges Feuerwehrhaus ist am Limit angelangt
Welche konkrete Nutzung künftig auf der Fläche erfolgen wird, ist derzeit noch nicht festgelegt. Wer die Kommunalpolitik in Seelbach verfolgt, weiß jedoch, dass die Gemeinde in den kommenden Jahren gerne ein neues Feuerwehrhaus bauen möchte. Das derzeitige im Wiesengrund ist an die Grenzen seiner Kapazitäten gekommen, wie unter anderem im Feuerwehrbedarfsplan zusammengefasst ist. Dort heißt es, dass die Umkleiden für die Kameraden nicht ausreichend Platz bieten, es gebe zudem keine geeigneten Wasch- und Duschmöglichkeiten. Die Lagerflächen seien nicht ausreichend, auch die Fahrzeughalle sei zu klein.
„Die Feuerwehr spielte in unseren Überlegungen eine große Rolle“, erklärt Moser auf Nachfrage unserer Redaktion. Er betonte jedoch, dass auch andere Nutzungen denkbar seien - etwa neue Gewerbeflächen auszuweisen „oder ein anderes Projekt anzustoßen“. Was dort letztendlich entsteht, wird laut Mitteilung der Gemeinde „zu gegebener Zeit tiefergehend geprüft und bewertet“. Man werde die Bürgerschaft über die weiteren Schritte und die Entwicklungsperspektiven des Grundstücks informieren.
Keine Angaben über den Kaufpreis
Über den Kaufpreis macht die Gemeinde keine Angaben. Sie betont jedoch, dass „verschiedene fachliche, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte intensiv geprüft“ worden seien. Auch Moser lässt sich im Gespräch mit unserer Redaktion nicht aus der Reserve locken: „Es war ein sehr fairer Preis“, zeigt er sich dankbar.
In Zeiten knapper Kassen und negativer Haushaltsergebnisse seien die Finanzen natürlich in die Überlegungen eingeflossen, so der Bürgermeister weiter. „Der Schritt, das Grundstück nicht zu kaufen, wäre auf langer Sicht ein großer Fehler gewesen.“ Der Gemeinderat sei in die Entscheidung involviert gewesen und habe sie mitgetragen. „Alle Seiten haben gewonnen“, zeigt sich Moser überzeugt.
Das Grundstück
Die Steinbachstraße verbindet in Seelbach die Hauptstraße mit der Eisenbahnstraße und ist die erste Querverbindung nach dem Kreisverkehr. Das Grundstück liegt an der Ecke zur Eisenbahnstraße.
