Bei Hartmannswiller
: Der Grand Ried und die Erlebnisregion Europa-Park sollen stärker zusammenwachsen

Beim deutsch-französischen Treffen in Hartmannswiller stand der grenzüberschreitende Tourismus im Mittelpunkt. Eine gegenseitige Bewerbung und der Austausch von Veranstaltungshinweisen wurden diskutiert.
Von
red/st
Rust
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Beim Treffen zwischen dem Grand Ried und der Erlebnisregion Europa-Park ging es um grenzüberschreitenden Tourismus.

Beim Treffen zwischen dem Grand Ried und der Erlebnisregion Europa-Park ging es um grenzüberschreitenden Tourismus.

Gemeinde
  • Grand Ried und Erlebnisregion Europa-Park planen engere touristische Vernetzung.
  • Erstes Treffen am 14. Oktober bei Hartmannswiller: Fokus auf grenzüberschreitenden Tourismus.
  • Diskutiert wurden gegenseitige Bewerbung und Austausch von Veranstaltungshinweisen.
  • Ziel ist mehr Sichtbarkeit in Gästeinformationen – neue Anreize für Ausflüge über den Rhein.
  • Symbolischer Ort „Amitié“ am Hartmannswillerkopf: heute Zeichen der Versöhnung und Kooperation.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die touristische Zusammenarbeit über den Rhein hinweg stärken und neue gemeinsame Perspektiven entwickeln: Mit diesem Ziel kamen am 14. Oktober erstmals Bürgermeister und Tourismusverantwortliche der französischen Tourismusregion Grand Ried und der deutschen Erlebnisregion Europa-Park zu einem grenzüberschreitenden Austausch zusammen. Im Restaurant „Amitié – La Cuisine du Château“ bei Hartmannswiller stand laut Mitteilung neben dem persönlichen Kennenlernen insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich beide Nachbarregionen künftig enger vernetzen und touristisch voneinander profitieren können.

Im Mittelpunkt des ersten Treffens stand der Wunsch, über bestehende Grenzen hinweg unkomplizierte und mehrwertgenerierende Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. Als mögliche erste Schritte wurden insbesondere eine gegenseitige touristische Bewerbung, der Austausch von Veranstaltungshinweisen sowie eine stärkere Sichtbarkeit der jeweiligen Nachbarregion in der Gästeinformation diskutiert. Ziel ist es, sowohl Gästen als auch Einheimischen die touristischen Angebote auf der jeweils anderen Rheinseite näherzubringen und neue Anreize für grenzüberschreitende Ausflüge und Aufenthalte zu schaffen.

Eine besondere Symbolkraft verlieh dem Treffen der Veranstaltungsort: Das Restaurant „Amitié“, zu Deutsch „Freundschaft“, liegt unweit des Château Ollwiller am Fuße des Hartmannswillerkopfs. Der Berg war im Ersten Weltkrieg Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen deutschen und französischen Soldaten und ist heute ein bedeutender Ort des gemeinsamen Gedenkens und der deutsch-französischen Versöhnung. Wo einst beide Nationen einander als Gegner gegenüberstanden, kamen nun ihre kommunalen und touristischen Vertreter zusammen, um neue Verbindungen zu schaffen.

Das erste Austauschtreffen bildete damit einen Auftakt für einen engeren Dialog zwischen den beiden Tourismusregionen. Die Beteiligten wollen die geknüpften Kontakte nutzen, um konkrete Kooperationsmöglichkeiten weiterzuverfolgen und die touristische Zusammenarbeit über den Rhein hinweg zu intensivieren, heißt es abschließend.