Dalschäfer in Wolfach
: Der Aufschub der Schafstall-Arbeiten hat sich gelohnt

Für die Dalschäfer und ihre Tiere soll es der letzte Winter in dem beengten Kirnbacher Schafstall sein. Am Mittwoch hat der Gemeinderat die Aufträge für den Umbau genehmigt – die Kosten fallen nun niedriger aus als erwartet. Bürgermeister Thomas Geppert zeigte sich erleichtert.
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tol
Oberndorf
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Direkt nach dem Winter soll der Umbau des Schafstalls beginnen. zu ermöglichen.

Lupfer

Hitzige Diskussionen und Appelle hatten die Haushaltsberatung Ende 2023 und der Feinschliff der Nutzungsvereinbarung zwischen Stadt und Dalschäfer- Verein im Frühjahr mit sich gebracht. Am Ende stand der Entschluss, den Umbau des kommunalen Schafstalls doch erst im kommenden Jahr anzugehen – in der Hoffnung, zum Jahresende günstigere Preise erzielen zu können.

„Das hat sich Gott sei Dank bewahrheitet“, bilanzierte Bürgermeister Thomas Geppert am Mittwoch im Gemeinderat, als es um die Vergabe der zwei größten Auftrags-Brocken ging. Für die Rohbauarbeiten lag die Kostenschätzung bei knapp 82 525 Euro. Sieben Firmen wurden die Ausschreibungsunterlagen ausgegeben, vier Angebote gingen schließlich ein. Wegen unvollständiger Unterlagen habe eine Firma von der Wertung ausgeschlossen werden müssen, erklärte Projektleiter Josef Vetterer.

Allein das erste Gewerk liegt 11 000 Euro unter der Schätzung

Nichtsdestotrotz kommt die Stadt deutlich günstiger weg als gedacht: Günstigste Bieterin war die Firma Bonath aus Oberwolfach zum Preis von 71 807 Euro – also fast 11 000 Euro unter der Schätzung.

Das zweite Gewerk, das am Mittwoch zur Vergabe anstand: Gerüst-, Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten. Die Kostenschätzung dafür lag bei 94 940 Euro. Fünf Firmen fragten die Ausschreibungsunterlagen an, drei gaben ein Angebot ab. Die Firma Staiger Holzbau aus Wolfach gab mit rund 71 980 Euro das mit Abstand günstigste Gebot ab. Das zweitgünstigste Angebot hätte 96 350 Euro gekostet.

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Hardy Happle (CDU) wollte wissen, ob es sich dabei um einen Pauschalpreis handle, was Vetterer verneinte. „Ich glaube nicht, dass man das schafft zu dem Preis“, befand Happle. Nichtsdestotrotz vergab das Gremium beide Aufträge jeweils einstimmig. Lediglich Henning Hermes (Grüne) enthielt sich. Er hatte bereits im April als einer von zwei Räten den Beschluss der Nutzungsvereinbarung abgelehnt, weil ihm die Erweiterung des Schafstalls in der geplanten Form zu teuer geworden war. Die Gesamtkosten waren auf rund 240 000 Euro veranschlagt, 119 300 Euro davon erhält die Stadt als Zuschuss.

„Was steht noch aus?“, wollte Michael Schamm (CDU) wissen. Kleinere Gewerke, die in Abstimmung mit den Dalschäfern auch teilweise vom Verein selbst übernommen würden, erklärte Vetterer. Andere Aufträge seien wegen des geringen Umfangs teilweise auch als freihändige Vergabe ohne Ausschreibung möglich.